Apple verbannt WikiLeaks-App

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Die WikiLeaks-Applikation für iPhone und iPad, die neben der schnellen Informationsmöglichkeit auch als Einnahmequelle für die Enthüllungsplattform dienen sollte, ist aus Apples App Store verschwunden. Die Gründe sind unbekannt, aber wohl nicht all zu schwer zu erraten.

Am 17. Dezember erschien die WikiLeaks-Applikation für iPhone und iPad, am 20. wurde sie schon wieder gelöscht, wie ein Screenshot des Entwicklers Igor Barinov zeigt. Via Twitter teilt er mit, mit der App 2860 Dollar verdient zu haben. Die Hälfte davon soll WikiLeaks zufließen.

Warum Apple die Anwendung entfernt hat, ist unklar, gegenüber Barinov schweigt sich das Unternehmen jedenfalls aus. Der Grund könnte sein, dass auch Apple sich aus der WikiLeaks-Kontroverse heraushalten möchte. Auch andere Unternehmen wie Visa, Mastercard oder PayPal haben die Zusammenarbeit mit der Enthüllungsplattformen und Organisationen, die sie unterstützen, beendet.

Laut Futurezone gibt es in den App Store-Bedingungen jedoch einen Passus, laut dem die Applikation von vornherein nicht zulässig ist. Demnach ist es untersagt, Applikationen, die Spenden dienen sollen, für einen Kaufpreis anzubieten. Spendenfunktionen müssen via SMS oder Browser erfolgen. Der Vorgang muss also völlig losgelöst vom Kauf im App Store sein. Dies ergibt insofern Sinn, als dass auch Apple bei diesem Vorgang involviert ist.

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