Apple verzichtet auf eigene SIM-Karten für das iPhone

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Apple verzichtet auf den Einbau einer eigenen SIM-Karte in das iPhone, nach dem Mobilfunkanbieter gedroht haben, das Gerät nicht länger zu subventionieren. Durch die Hintertür wird die Technik wohl aber doch eingeführt.

Es ist bekannt, dass man bei Apple ungern die Kontrolle abgibt. Ob Applikationen oder Werbung, alles soll möglichst über den Konzern aus Cupertino laufen. Konsequent also, dass man auch darüber nachgedacht hat, Mobilfunkanbieter aus der Beziehung Apple – Kunde herauszuhalten. Ermöglicht werden sollte dies durch den Verzicht von SIM-Karten, die von den Providern ausgegeben werden und auf denen die Kundendaten gespeichert sind. Stattdessen sollte eine eigene SIM-Karte fest im Nachfolger des iPhone 4 verbaut werden, so dass Verträge freier und kurzfristiger abgeschlossen werden können.

Dabei hat Apple offenbar übersehen, dass die Mobilfunkanbieter als Zwischenhändler das iPhone erst attraktiv machen: Durch die meist 24 monatige Bindung wird Kunden ein Großteil des Anschaffungspreises erlassen. Die Anbieter haben laut dem Telegraph nun angekündigt, das iPhone nicht länger zu subventionieren, sollte Apple seine Pläne einer integrierten SIM-Karte verwirklichen. Apple hat diese Pläne demnach verworfen. Eine hochrangige Quelle eines britischen Providers wird zitiert: “Apple hat lange versucht, eine engere und engere Beziehung zu den Kunden aufzubauen und die Provider auszuschließen. Aber dieses mal wurden sie mit eingezogenem Schwanz zurück ans Reissbrett geschickt.”

Die integrierten SIM-Karten werden wohl dennoch kommen: sie sollen im neuen iPad verbaut werden. Diese werden von Mobilfunkanbietern ohnehin nicht subventioniert angeboten. Möglich, dass hier die SIM-Karten-Technologie als Testballon losgeschickt werden soll. In den kommenden Wochen soll eine leicht veränderte Version des iPads auf den Markt kommen, in dem der Lock-Button auf der rechten Seite durch einen Mute-Button ersetzt wird. So, wie es beim iPhone 4 der Fall ist.

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