Ask.com gibt Suchmaschine auf, wird Frageportal

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Weil gegen Google im Bereich der Suchmaschinen kein Ankommen ist, stellt Konkurrent Ask.com seine Strategie um: Die Seite wird zu einem Frageportal umgebaut. In diesem Zusammenhang werden auch einige Standorte geschlossen.

Ask.com-Chef Doug Leeds macht in einem Eintrag im Unternehmensblog keinen Hehl aus der Tatsache, dass die Entscheidung, Ask.com umzustrukturieren, keine Wunschentscheidung ist. Vielmehr sei die Neufokussierung notwendig, um weiterhin am Markt bestehen zu können. In Zukunft wird aus Ask.com demnach ein Frageportal ähnlich Yahoo! Answers oder gutefrage.net werden.

Dies geht einher mit der Schließung der Standorte in New Jersey und Hangzhou, China. Dabei werden etwa 130 Mitarbeiter ihren Job verlieren. In Zukunft wird sich das Unternehmen auf den Standort Bay Area konzentrieren.

Der Markt der Frageportale wächst derzeit stark. Es bleibt abzuwarten, ob Ask.com hier noch nennenswerte Marktanteile für sich beanspruchen kann. Als die Suchmaschine 2005 vom US-Unternehmen Interactive Corporation für 1,85 Milliarden Dollar aufgekauft wurde, war der Anspruch, eine bessere Suchmaschine als Google anbieten zu können. Hier kam man offenbar zu spät.

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