Aus WePad wird WeTab

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Das WePad nennt sich jetzt WeTab. Offiziell heißt es, man wolle sich von Konkurrent Apple und seinem iPad besser abgrenzen und habe daher den Namen geändert. Es liegt jedoch die Vermutung nahe, dass Apple Druck ausgeübt hat.

WeTab schreibt auf seiner Webseite: "Um unser Produkt am internationalen Markt für Tablet-Computer noch deutlicher abzugrenzen, ändern wir mit Wirkung ab heute den Produktnamen unseres Tablet-Computers in WeTab.“ Der neue Name WeTab, der das WePad ablöst, ist bereits auf Facebook und amazon zu finden. Neben dem Produktnamen wurde auch der Name des Hersteller in WeTab GmbH abgewandelt. Bei den Vorbestellungen auf amazon.de und bei den Preisen ändert sich nichts. Die WeTab GmbH ist ein Joint Venture der Neofonie GmbH und der 4tiitoo AG.

Normalerweise ist eine Namensänderung schwer in die Köpfe der potenziellen Käufer zu bringen. Im Falle des WePads mag der neue Name vielleicht sogar ein Segen sein. Denn mit WePad verbinden viele ein Fake-Gerät, das eigentlich unter dem Betriebssystem Android laufen sollte, de facto bekam die Presse auf der Erst-Präsentation am 12. April 2010 jedoch ein Demo-Video unter Windows Mobile zu sehen.

Das WeTab bietet ähnliche Funktionen wie das iPad von Apple. Der 11,6 Zoll große kapazitive Touchscreen eignet sich zum Surfen im Web oder Filme ansehen. Ins Internet kann der Anwender per WLAN und wahlweise auch UMTS gehen. Eine Webcam erlaubt Video-Chats, per GPS kann der Nutzer sich orten lassen. Das Gerät wird mit 16 oder 32 Gigabyte Speicher ausgeliefert. Angetrieben wird das WeTab von einem Atom N450-Prozessor von Intel mit 1,66 Gigahertz.

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