Bilderflut: Ordnung ins Chaos — Teil 1

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Digitalkameras sind Fluch und Segen zugleich. Die Technik vereinfacht das Fotografien zwar enorm, zugleich wird es jedoch immer schwieriger, der Flut an Bilddateien Herr zu werden. Wir zeigen im folgenden dreiteiligen Themenspecial, wie diese Herausforderung gemeistert werden kann.

Digicam-Fotos organisieren

Der digitale Bilderhaufen auf Ihrer Festplatte – ist er ein einziges Chaos? Finden Sie langsam die Fotos nicht mehr? Wir zeigen Ihnen, wie Sie einfach und schnell an Ihre Aufnahmen herankommen und welche Software Sie benötigen, um ein Bildarchiv anzulegen und zu durchsuchen.

Beim digitalen Fotografieren fallen die Kosten für Entwicklung und Abzüge der Filme weg. Deshalb werden immer mehr Bilder aufgenommen und müssen irgendwie gespeichert und organisiert werden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Überblick über Ihre Fotos behalten.

Der Workflow

Bei der Verarbeitung der Bilder gegen Sie am besten nach einem festen Schema vor. Kopieren Sie zunächst die Fotos mit dem Kartenleselaufwerk oder der direkt angeschlossenen Kamera auf Ihren Rechner. Zunächst einmal am besten in einen Ordner, der nur eine Durchgangsstation darstellt. Im Laufe des Workflows werden die Bilder endgültig einsortiert. Dieser Durchgangsordner könnte zum Beispiel als “Eingang” bezeichnet werden. Die Bildnamen sind jetzt noch nichtssagend – meistens bestehen sie aus aufsteigenden Nummern und einigen Buchstaben, z.B. CIMG1531.JPG. Dieses Ordnungsschema wird Ihnen nicht helfen, ein Bild wiederzufinden.

Ordnung schaffen mit Ordnern

MD Exif
Mit dem kostenlosen Programm „MD Exif“ können Sie schnell Ordnung in Ihre Sammlung bringen. Da in jedem Foto das Aufnahmedatum in den sogenannten EXIF-Feldern unsichtbar gespeichert ist, können andere Programme darauf zugreifen. MD Exif erzeugt anhand des Aufnahmedatums eine Ordnerstruktur. Lassen Sie das Programm also auf ihren Eingangs-Ordner los. MD Exif erzeugt daraus neue Ordner, die nach dem ausgelesenen Aufnahmedatum benannt sind. Die Bilder selbst benennt MD Exif nach den ausgelesenen Uhrzeiten um. Dies hilft schon einmal etwas bei der groben Orientierung. Natürlich können Sie die Ordnernamen noch ergänzen. So wird aus “8.8.2008″ vielleicht “Hochzeit 8.8.2008″. Doch welche Fotos sind gut geworden, welche weniger gut und welche können schlichtweg gelöscht werden?

Dies war der erste Teil unseres Bilderchaos-Specials. Im zweiten Teil zeigen wir Ihnen, wie Sie die Fotos ansehen und mit Schlagworten versehen katalogisieren können. Schauen Sie einfach nächste Woche wieder ins Loadblog. Oder abonnieren Sie doch gleich unseren RSS-Feed. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Download-PfeilKostenloser Download: MD-Exif 1.3 (Windows)
Datei- und Ordnernamen für Fotos über EXIF-Informationen ändern

Bildnachweis “Caesars Camera”: John Kratz (cc-Lizenz)

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