Bing Maps jetzt mit OpenStreetMap-Unterstützung

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Bei Microsofts Landkartendienst Bing Maps lässt sich nun auch die freie Kartendatenbank OpenStreetMap als Layer hinzufügen.

OpenStreetMap (OSM) ist so etwas wie die Wikipedia für Straßenkarten. Jeder kann sich daran beteiligen und Informationen zum Kartenmaterial beisteuern, in dem er zum Beispiel GPS-Daten hinzufügt, freie Satellitenbilder einbaut oder Straßennamen einträgt. Nun ist OSM auch als zusätzlicher Layer in Microsofts Bing Maps verfügbar.

Noch ließ sich der OSM-Layer nur über den angebenen Link aufrufen und nicht manuell von der klassischen Ansicht auswählen. Dies soll aber bald möglich sein. OSM bietet grundsätzlich mehrere Möglichkeiten der Kartenansicht, bei Bing Maps hat man sich entschieden, den Mapnick-Style anzuzeigen. Microsoft hat mittels einer Tile-Fläche die OSM-Karten an die eigene Datenbank angepasst, so dass ein fließender Übergang zwischen klassischer und OSM-Sicht möglich ist. Sämtliches OSM-Material wird über die Windows Azure Infrastruktur geleitet, so dass die Karten ohne lange Ladezeiten angezeigt werden. Dennoch soll das Kartenmaterial stets auf dem neuesten Stand sein.

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