Bing Maps: Neues Outfit für den Google Maps-Konkurrenten

Die neue Version von Bing Maps gestaltet das eigene Farbschema zugunsten von wärmeren Farben um. Menschen mit Farbenblindheit profitieren von klarer abgegrenzten Farben, die die Benutzung von Bing Maps sogar auf Schwarz-Weiß-Bildschirmen ermöglichen sollen. Auch die Schriftart und -größe wurde angepasst, um ein besseres Lesen von Straßennamen zu ermöglichen. Die Silverlight-Variante von Bing Maps wartet nun mit über einen zuschaltbaren Layer mit Vektorgrafiken auf, der die Straßenanzeige beim hinein- und herauszoomen im Browser rendert. Parallel wird weiterhin die Anzeige von “Kacheln” durchgeführt. Alle Änderungen beschreibt das Bing Maps-Team in einem Blogeintrag.

Bereits gestern führte das Bing Maps-Team einen zuschaltbaren OpenStreetMap-Layer ein, Ende Juli wurde die StreetSlide-Technik vorgestellt, die Googles Street View-Konzept erweitert. Es scheint, dass Microsoft im Maps-Bereich derzeit in die Offensive geht, mit Erfolg: Insbesondere durch die komfortabel zuschaltbaren Layer, die vielen guten Ideen und die Integration der eigenen Silverlight-Technololgie hat Microsoft mit Bing Maps einen Konkurrenten zu Google Maps am Start, der technisch mindestens auf Augenhöhe ist.

Bing Maps

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