Brink 1.0: Grüner Single-Multiplayer-Ego-Shooter

Holger Blessenohl
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Brink 1.0
Spieleentwickler Splash Damage und Publisher Bethesda haben mit Brink für den 13. Mai die Veröffentlichung eines Actiongames angekündigt, der die bisherige Trennung von Single-Player-Games und Multi-Player-Games aufheben soll. Dafür sollen zwar wie in Multi-Player-Games Mannschaften gebildet werden, die einzelnen Mitglieder bekommen aber auch immer wieder von der Künstlichen Intelligenz, die hier als Boss dient, Aufträge für Einzelaktionen, deren erfolgreiche Beendigung der gesamten Gruppe gut geschrieben wird.

Irgendwann in der Zukunft. Forscher und Wissenschaftler haben eine riesige künstliche Insel namens Ark gebaut. Doch dann stiegen die Meere und die letzten Überlebenden der Menschheit auf den Festländern retteten sich auf die neue Arche. Von der grünen Ideologie ist dort nichts mehr geblieben. Die Geretteten müssen nun als Menschen 2. Klasse bei rationiertem Wasser für die Oberschicht schuften. Eine erbarmungslose Anti-Terror-Einheit sorgt als Sicherheitsdienst für Ordnung auf dem gigantischen Floß. Unter den Arbeitern wächst aber auch eine bewaffnete Widerstandsgruppe. Ihre Forderungen: Wiederaufnahme der Suche nach Menschen außerhalb der Ark und unrationiertes Wasser für alle.

Was zeitgeistmäßig anfangs noch ein bisschen wie eine grüne Story klingt, dürfte im Gameplay schnell unter dem Actiongeballer zerschießen. In erster Linie ist Brink ein knallharter Egoshooter, in dem es wie immer darauf ankommt möglichst viele „Feinde“ abzuknallen und dafür mit neuen Fähigkeiten und Waffen belohnt zu werden. Daneben ist es aber auch wichtig sich eine „gute Gruppe“ zusammenzustellen. So kann ein Sanitäter in der Gruppe im Zweifelsfall auch mal verletzte Kameraden wieder zusammenflicken.

Zu Beginn des Spiels muss man sich für eine Seite entscheiden. Entweder man kämpft als Widerstandskämpfer gegen die herrschende Ordnung, oder in der Anti-Terror-Einheit gegen die Widerstandskämpfer. Besonders stolz ist Entwickler Splash Damage auch auf sein innovatives Konzept einer Charakteranpassung. Auf der Website sind zahlreiche Beispiele dafür, wie man das Aussehen der Avatare individuell kombinieren kann. So gibt es z.B. eine ganze Reihe gefährlich aussehender Masken für die Kämpfer, allerdings keinen einzigen weiblichen Charakter. Soviel zur Zielgruppe.

Ab 13. Mai steht Brink in den Regalen, kann aber auch schon werden.

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