Canon EOS 1100 D und 600D: Update für Canons Spiegelreflexkameras

Holger Blessenohl

Canon hat mit den beiden neuen Spiegelreflexkameras EOS 1100D und 600D die Nachfolger für Canons Einsteiger-DSLR 1000D und die EOS 550D für ambitionierte Hobbyfotografen vorgestellt. Beide Kameras bieten mit der Basic+ genannten Menüführung bewusst einfach gehaltene Erklärungen für zahlreiche Einstellungen und Kreativmodi, die insbesondere Anfängern in der Spiegelreflexfotografie den Einstieg erleichtern sollen.

Mit der EOS 1100D liegt die nächste Generation von Canons billigster Spiegelreflexkamera EOS 1000D vor. Die Pixelanzahl wurde von rund 10 MP auf 12 MP erhöht. Gleichzeitig hat Canon auch die nächste Generation seiner Mittelklasse-Serie für ambitioniertere Hobbyfotografen vorgestellt, deren letzte Kamera bei der Modellnummer EOS 550D stehen geblieben war. Die 600D wird wieder einen 18MP-Sensor haben und bietet technisch nur leicht überarbeitete Details.

Die interessanteste Verbesserung der 600D gegenüber der 550D dürfte das dreh- und schwenkbare Display sein. Diese wurde schon bei der EOS 60D verbaut und soll das Fotografieren auch in komplizierteren Kamera-Positionen vereinfachen. Ansonsten sind beide Kameras in vielem bau- bzw. funktionsgleich. Sowohl die 600D als auch die 1100D haben die Belichtungssteuerung iFCL aus der wesentlich teureren semiprofessionellen Canon EOS 7D übernommen. Diese misst Schärfe, Helligkeit und Farbe in über 63 Zonen und soll laut Canon vor allem bei schwierigen Lichtverhältnissen Vorteile bringen.

Canon EOS 1100D
Neben dem schwenkbaren Display der 600D besteht der wichtigste Unterschied im eingesetzten Sensor. Dies ist in der billigeren 1100D ein APS-C-CMOS-Sensor mit 12,2 Megapixeln und bei der 600D ein mit 22,3 x 14,9 mm etwas größerer APS-C-CMOS-Sensor mit 18 Megapixeln. In beiden Kameras werden die Bilder vom Bildprozessor DIGIC 4 weiterverarbeitet, für Objektive steht ein Bajonett für EF und EF-S-Objektive bereit. Auch beim HD-Filmen sind die Kameras unterschiedlich. Die 600D hat Full HD mit 1080p Auflösung während die 1100D nur 720p bietet.

Beide Canon-Spiegelreflexkameras kommen im April in den Handel. Die EOS 1100D wird im Kit mit dem Objektiv EF-S 18-55 IS II 549,- € kosten (UVP), die EOS 600D ebenfalls im Kit mit dem gleichen Objektiv 849,- € (UVP).

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