CeBIT Preview: Hands on Asus Eee Tablets

Shu On Kwok
2

CeBIT Preview
Die CES ist vorbei und die CeBIT steht im März an. Wie jedes Jahr zeigen einige Hersteller auf der CeBIT-Preview-Veranstaltung in München und Hamburg einige Produkthighlights der kommenden Saison. Wir waren in Hamburg vor Ort und konnten einen ersten Blick auf das Asus Eee Tablet-Quartett werfen – und die neuen Tablets auch mehr oder weniger ausprobieren.

Ein Thema werden wir dieses Jahr nicht los: Tablet-PCs. Auf der CES in Las Vegas war es schon Hauptthema und auch auf der CeBIT anfang März werden diese Bildschirm Computer die Hallen dominieren. Auf der CeBIT Preview in Hamburg zeigte Asus erstmals das auf der CES vorgestellte Tablet-PC-Quartett. Eee Slate mit Windows 7 und die drei Android-Tablets Eee Slider, Eee Transformer und Eee MeMO standen sauber aufgereiht auf dem Stand von Asus. Leider hatte nur das Windows 7 befeuerte Eee Slate die Reise über den Atlantik heil überstanden. Die Android-Tablets waren nur teilweise oder gar nicht Einsatzbereit. Wenigstens konnten wir schon erfahren, wann die Geräte bei uns in Deutschland erhältlich sein werden!

Asus Eee Tablets: für jeden etwas dabei

Den Weg für alle Eee Tablets vorbereiten wird das Eee Slate. Das mit einem Intel Core i5 und einem Wacom Digitizer ausgestattete 12-Zoll-Monster wird ab März in den Regalen stehen. Anvisierter Preis für dieses Gerät wird um 1.000 Euro liegen. Asus selbst sieht den Eee Slate mehr im professionellen Bereich. Das Windows Betriebssystem ist dort weit verbreitet und die Firmen können auch die vorhandenen Programme weiter nutzen. Da im Arbeitsalltag dann auch eine Tastatur benötigt wird, liegt dem Eee Slate auch eine Bluetooth-Tastatur und ein Tasche mit Standfunktion bei. Wirklich klasse ist der eingebaute Wacom Digitizer. Mit dem drucksensitiven Stift kann man auf dem Bildschirm richtig gut zeichnen und malen.

Im April folgt dann der mit dem Eee Transformer das erste Android 3.0 Tablet. Wie der Name schon sagt kann sich dieses Gerät von einem Tablet in ein Netbook verwandeln, dazu muss man die beiden Teile nur zusammenstecken. Sind beide Einheiten miteinander verbunden, dann kann der Transformer bis zu 16 Stunden ohne Steckdose auskommen. Leider war der Transformer wie auch das MeMO komplett ausgefallen, so dass man die Geräte nicht ausprobieren konnte.

Im Mai folgt der Eee Slider mit eingebauter Tastatur und auch mit Android 3.0. Der Nutzer des Slider muss sich nicht am frühen Morgen entscheiden, ob er die Tastatur braucht oder nicht. Wenn die Tastatur benötigt wird, dann schiebt man einfach den Bildschirm nach oben und schon kann losgetippt werden. Bei dem Demogerät war dieser Mechanismus etwas hackelig.

Komplettiert wird dann die Eee-Tablet-Familie im Juni, wenn mit dem MeMO das kleinste Gerät auf den Markt kommt. Über die Features müssen wir keine großen Worte verlieren, denn in unserem Top 10 Artikel findet ihr diese. Interessant waren ein paar Information zum MeMic, dem begelegten Headset. Asus hatte zwar das MeMic nicht dabei, aber man sagte uns, dass dieses den MeMO in ein Telefon verwandelt. Die notwendige SIM-Karte steckt dann im MeMic selbst. Sehr wahrscheinlich kommunizieren dann das MeMO und das MeMic per Bluetooth.

Was jetzt noch von Asus fehlt, sind die Preise. Lediglich der Preisrahmen von der CES konnte genannt werden. Grundsätzlich steht die Hardware für die Android-Tablets, aber Ausstattungsmerkmale wie die Größe des internen Speichers müssen noch geklärt werden. Außerdem muss Google erstmal Android 3.0 fertigstellen und freigeben. Im schlimmsten Fall, wenn Android 3.0 sich verspäten sollte, muss Asus auch die entsprechenden Tablets verschieben.

Eine Frage kommt immer wieder mit Erscheinen der Tablets auf: stirbt das Netbook? Diese Frage haben wir natürlich auch Asus, dem eigentlichen Erfinder der Netbooks, gestellt. Bei Holger Schmidt von Asus ist vom Tod der Netbooks keine Rede. Das Unternehmen werde auch weiterhin Netbooks bauen, die preislich günstiger sind als Tablets. Auch möchte Asus den Konsumenten eine große Auswahl an Geräten und Gerätetypen anbieten: Will der Käufer ein Notebook, dann bekommt er auch eins. Will er lieber ein Tablet, dann bekommt er ein Tablet. Will er lieber ein Netbook, dann soll er auch das von Asus bekommen. In nächster Zeit stehen bei den Netbooks vor allem technische Updates an. Die bekannten Netbooks aus der Eee PC Serie werden auf den neusten Stand der Intel- und AMD-Technik gebracht.

Übersicht der Asus Eee Tablets

  • Eee Pad Slate EP121: erhältlich ab März 2011 zu Preisen um 1.000 Euro
  • Eee Pad Transformer: wahrscheinliche ab April zu Preisen von 399,- bis 699,- US-Dollar
  • Eee Pad Slider: wahrscheinliche ab Mai zu Preisen von 499,- bis 799,- US-Dollar
  • Eee Pad MeMO: wahrscheinliche ab Juni zu Preisen von 499,- bis 699,- US-Dollar

Neue Artikel von GIGA SOFTWARE

GIGA Marktplatz