CES 2011: ASUS stellt Windows 7 und Android Tablets vor

Shu On Kwok

Eigentlich beginnt die CES heute Nacht, aber ASUS die Präsentation der eigenen Messe-Highlights um einen Tag vorgezogen. Gleich drei Tablets wird der taiwanische Hersteller im ersten Halbjahr 2011 auf den Markt bringen.

Es soll etwas für jeden dabei sein, den Geschmäcker und Gewohnheiten der Menschen sind verschieden. ASUS hat Tablets in verschiedenen Bildschirmgrößen, Betriebssystemen und auch mit verschiedenen Eingabemöglichkeiten. Drei unterschiedliche Tablets sind dabei herausgekommen.

ASUS Eee Pad MeMO

Der kleinste in der Familie der Eee Tablets heißt MeMO und kommt mit einem handlichen 7-Zoll-Format. Das besondere an dem Eee MeMO ist, dass es mit einem Stift bedient wird. Eigentlich ist diese Eingabemethode seit dem iPhone und iPad aus der Mode gekommen. Aber zum Glück muss man das MeMO nicht komplett mit dem Stift bedienen. Normal kann der MeMO auch wie gewohnt mit den Fingern bedient werden, nur wenn man Anwendungen startet, wo ein Stylus Vorteile hat, kann dieser verwendet werden. So kann ein Student während der Vorlesung wichtige Notizen aufschreiben, oder wenn man gerade mal Lust dazu hat ein paar Skizzen anfertigen. In diesen Bereichen hat der Stylus definitiv einen Vorteil gegenüber dem menschlichen Fingern.


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Als Betriebssystem will ASUS das MeMO mit Android 3.0 ausliefern, was dazu führt, dass dieses Gerät wahrscheinlich erst im zweiten Quartal auf den Markt kommen wird. Ein Dual-Core Prozessor mit 1,2 GHz von Qualcomm sorgt dafür, dass alles flüssig auf dem kleinen Androiden dargestellt wird.

ASUS selbst sieht das Eee MeMO als eine perfekte Verschmelzung aus Smartphone und Tablet, deshalb wird auch ein Stereo-Bluetooth-Headset in die Verpackung gelegt. Im Moment ist leider nicht zu erfahren über welche kabellosen Netzwerkverbindungen verfügt. Mit Sicherheit wird es über WLAN verfügen, aber wenn das Gerät so wie ASUS bezeichnet eine perfekte Verschmelzung von Smartphone und Tablet ist, dann müsste es auch mit einen SIM-Kartenslot verfügen. Von ASUS gibt es dazu leider keine genauen Angaben.

ASUS Eee Pad Slider und Transformer

Nicht alle können mit der Bildschirmtastatur etwas anfangen. Klar kann man an die meisten Tablets per USB oder Bluetooth eine Tastatur anschliessen, aber es wäre schöner wenn diese schon immer beim Gerät dabei wäre. Der Eee Pad Slider verfügt schon über eine Tastatur, die durch hochschieben des 10,1 Zoll Displays zum Vorschein kommt. Beim Transformer sitzt die Tastaur an einer Art Dockingstation. Um die Nutzen zu wollen, muss die Display-Einheit in das Dock gesteckt werden.


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Wie auch schon bei dem MeMO wird auch der Slider und der Transformer mit Android 3.0 ausgeliefert, was wiederum dazu führt, dass die Geräte frühstens ab März oder April am Markt sein werden.

ASUS Eee Pad Slate

Während die beiden oben genannten Geräte erst ab den zweiten Quartal ausgeliefert werden, wird das 12 Zoll große Eee Slate EP121 schon Ende Januar erhältlich sein. Der Grund für die schnelle Verfügbarkeit liegt darin, dass ASUS bei diesem Tablet nicht auf ein Betriebssystem warten muss. Windows 7 ist schon da und kann in Verbindung einem Intel Core i5-470UM aus der ersten Generation der Core Prozessoren sofort starten. Dem Prozessoren stehen bis zu 4 GB Arbeitsspeicher und eine 64 GB SSD.


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Das Highlight des Eee Pad Slate ist nicht wirklich das Betriebssystem oder die Hardware von Intel, sondern das Display selbst. Um aus der Masse der Tablets hervorzustechen, hat ASUS in das 12,1 Zoll große Display noch eine Wacom Digitizer eingebaut. Grafiker kennen die Wacom Eingabegeräte und haben die Drucksensibilität schätzen gelernt. Durch die Integration dieser Technik sieht ASUS seine Zielgruppe auch bei den Anwendern, die häufig Zeichnen müssen. Trotz des professionellen Touches wird aber auch dieses Tablet sicher häufig in den heimischen Wohnzimmern zu finden sein.

Preise und Verfügbarkeit

Wann kommen nun die Geräte nach Deutschland? Wir haben bei ASUS Deutschland nachgefragt, leider konnte man uns dort noch nicht sagen, wann die Geräte hier in Deutschland erhältlich sein werden. Bei den Android Geräten wartet der Hersteller auf die Fertigstellung des Android 3.0 Systems. Das Eee Pad Slate soll relative zügig kommen, aber auch hier konnte man zum jetzigen Zeitpunkt keinen genauen Termin und Preis nennen. Die auf der CES verkündeten Preise und Termine geben aber schon mal Anhaltspunkte für interessierte Käufer an:

  • Eee Pad MeMO: wahrscheinliche ab Juni zu Preisen von 499,- bis 699,- US-Dollar
  • Eee Pad Slider: wahrscheinliche ab Mai zu Preisen von 499,- bis 799,- US-Dollar
  • Eee Pad Transformer: wahrscheinliche ab April zu Preisen von 399,- bis 699,- US-Dollar
  • Eee Pad Slate EP121: wahrscheinliche ab Januar zu Preisen von 399,- bis 699,- US-Dollar

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