Chatroulette verjagt Exhibitionisten

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Chatroulette-Gründer Andrej Ternowkskij hat genug von Exhibitionisten anderen Unholden, die seinen Unterhaltungsdienst nutzen, um sich zu entblößen und minderjährige Nutzer zu belästigen. “Chatroulette war toll in den ersten Tagen nach dem Launch, bevor es von merkwürdigen Leuten entdeckt wurde, die die wahre Freiheit und die demokratische Natur des Dienstes missbrauchen”, schrieb er in einem Blogeintrag.

Man hat nun begonnen, die IP-Adressen von diesen Leuten zu speichern. Zusammen mit Bildschirmaufnahmen, die ebenfalls aufgezeichnet werden, soll es nun möglich sein, die Täter in ihren Ländern aufzuspüren. Auf der Startseite von Chatroulette prangt nun die Warnung, dass das Zeigen von unangemessenen Inhalten vor Minderjährigen gegen US- und UN-Gesetze verstößt und man mit Polizeibehörden zusammenarbeitet.

Mit einem Pragmatismus, der hiesigen Politikern oft abgeht, stellt Ternowskij fest: “Glücklicherweise leben wir in einer realen Welt, und wir können sehr einfach die Gesetze der realen Welt auf eine Internetapplikation übertragen.”

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