Der legendäre Commodore 64 wird wieder produziert. Im dem alten Brotkasten-Design werkelt aber nicht die Antike Technik aus dem Jahre 1982, sondern moderne Intel Atom Technik.

Immer wieder wurde versucht die Marke Commodore wiederzubeleben. Nach mehreren Anläufen und unterschiedlichen Besitzern, versucht nun Barry Altman und die im April 2010 gegründete Firma Commodore USA LLC, die Kultmarke in das 21. Jahrhundert zubringen.

Äußerlich sieht der „New Commodore 64“ fast genauso aus, wie das Original. Bei genaueren Hinschauen, fallen dem versierten C64-Kenner sofort die PC-ähnlichen Anschlüsse auf der Rückseite, der DVD-Brenner und der Card-Reader auf.

Im Inneren des C64 von 2010/2011 wird ein Intel Atom-Prozessor D525 mit 1,8 GHz stecken. Dieser Prozessor steckt auf einem Mini-ITX-Mainboard mit Intels NM10-Chipsatz und Nvidias Ion-2-Grafikkern mit 512 MByte DDR3-Grafikspeicher. Als Hauptspeicher werden 2 bis 4 GB DDR2-RAM angeboten. Daten zur Festplatte und dem optischen Laufwerk fehlen, aber da es sich anscheinend um Standard-PC-Komponenten handelt, kann man wahrscheinlich auch ein Blu-ray-Laufwerk einbauen.


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Auf der Rückseite befinden sich dann noch Anschlüsse für Gigabit-Ethernet, HDMI, DVI-D und VGA, PS/2, 4x USB und ein kombinierter analoger und S/PDIF. Für ein Netzteil ist in dem Brotkasten kein Platz mehr, so dass dieser wie bei einem Notebook in einem externen Gehäuse sitzt.

Damit die Illusion auch auf dem Bildschirm fortgesetzt wird, bekommt der Nutzer beim Systemstart die Möglichkeit bekommen direkt einen C64-Emulator oder die Workbench 5 zu starten. Es soll auch möglich sein andere Commodore oder Amiga System zu emulieren. Ein entsprechender Emulator wird bei Auslieferung schon vorinstalliert sein. Der Nutzer kann nachträglich auch noch Windows installieren. Das grafische Boot-Menü wird eine Windows-Installation erkennen und die Auswahl um einen den entsprechenden Eintrag hinzufügen.


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Der Atom-basierende Commodore 64 ist nur das erste Produkt. Commodore USA hat auch leistungsfähigere PCs in verschiedenen Amiga-Gehäusen angekündigt. Diese werden aber noch etwas auf sich warten lassen.

Einen fixen Starttermin und einen Preis für den Commodore 64 gibt es leider noch nicht, aber dafür ist es sicher, dass der „New C64“ auch nach Europa mit angepasster Tastatur kommen.

Quelle: Commodore USA LLC

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