Curated.by geht in die offene Beta

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Mit Curated.by steht ein Dienst in den Startlöchern, der die Zusammenfassung eines Themas aus verschiedenen Webquellen ermöglichen soll. Anders als die geschlossene Beta ist man also nicht alleine auf Twitter beschränkt.

Es ist gar nicht so einfach, den englichen Begriff ‘curation’ ins Deutsche zu übersetzen. Am ehesten lässt es sich wohl von dem auch im Deutschen bekannten Kurator herleiten. Dieser hat, je nach Einsatzgebiet, die Aufgabe, eine bestimmte Sammlung zusammenzustellen, aufzubereiten und zu verwalten. Und genau dies tut auch das jetzt in die offene Beta gegangene Curated.by

Der schon jetzt sehr stilsichere und übersichtliche Dienst richtet sich an Nutzer, die zu einem bestimmten Thema Neuigkeiten sammeln und verwalten wollen. Schnell ist über Twitter-Login ein eigener Account erstellt, mit dem man ein eigenes ‘Bundle’ erstellen kann. Diesem gibt man einen Namen, am besten dem Themengebiet, über das man sammeln möchte – schließlich können auch andere Nutzer diesem Bundle folgen, sofern man dies zulässt. Mit Topics werden die Bundles außerdem verschlagwortet, so dass man unter dem Begriff Design oder Technology zahlreiche interessante Sammlungen bekommt.

War Curated.by in der geschlossenen Beta auf Twitter beschränkt, lassen sich nun sämtliche Webseiten in die Sammlung integrieren. Hilfsmittel wie ein Bookmarklet oder eine Google Chrome-Erweiterung sollen dies noch beschleunigen.

Wie erwähnt lässt sich Curated.by schon recht recht intuitiv bedienen. Leider ist der Dienst noch ein wenig langsam, weil entweder der Feinschliff fehlt oder der Andrang gerade recht groß ist. Da es aber derzeit an brauchbaren Alternativen, insbesondere mit Social Network-Faktor fehlt, sollte man Curated.by im Auge behalten.

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