Cyberwars: Internet-Aktivisten legen Server in Ägypten und im Jemen lahm

commander@giga

Die ominöse Internet-Aktivistengruppe Anonymous machte schon durch ihre Angriffe auf Visa und andere Wikileaks-Gegner auf sich aufmerksam. Jetzt richten sich ihre Angriffe gegen Regierungsserver in Ägypten und dem Jemen.

Konflikte werden zunehmend nicht nur auf der Straße, sondern auch im Internet ausgetragen. Das zeigte sich nicht nur durch das Kappen der meisten Kommunikationswege inklusive Netz und Mobilfunk in Ägypten durch die Regierung. Auch die Gegenseite kämpft auf diesem Schlachtfeld. Am Mittwoch legte die schon durch ihre gebündelten Aktionen gegen Wikileaks-Gegner im Dezember bekannt gewordene Aktivistengruppe “Anonymous” die Website des ägyptischen Innenministeriums kurzzeitig lahm.

Die Gruppe, die sich mit technischen Mitteln zu einem koordiniert agierenden Netz zusammengeschlossen hatte, nutzt dazu das bekannte Mittel der DDOS-Attacken. Das bedeutet  “Distributed Denial of Service” und basiert auf dem Überfluten der Zielserver mit Unmengen von Daten, was diesen letztendlich lahmlegt.

“Der Mut, den ihr in eurem Kampf für Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit zeigt, ist eine Lektion für uns alle”, hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung der Bewegung an die “Schwestern und Brüder auf dem Tahrir-Platz” in Kairo.

via Handelsblatt

Neue Artikel von GIGA SOFTWARE

GIGA Marktplatz