Die 6 besten interaktiven Google-Doodles: Alexander Calder, Les Paul, Pac-Man...

Peer Göbel
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Es ist zu einer Tradition geworden: Zu besonderen Ereignissen und Jahrestagen verändert Google sein Logo. Dann erscheint auf der Startseite der Suchmaschine nicht mehr der bunte Schriftzug, sondern ein verändertes Bild, das die Buchstaben “Google” nur noch erahnen lässt. Die sogenannten “Doodles” lassen sich oft auf beeinflussen, spielen oder verwenden. Wir haben unsere Top 6 der interaktiven Google-Doodles zusammengestellt – die sich auch zum Teil immer noch online ausprobieren lassen: vom Mobile von Alexander Calder bis zu Pac-Man.

1. Alexander-Calder-Doodle

Der Name Alexander Calder wird nicht allen etwas sagen, seine berühmteste Erfindung haben aber die meisten schon einmal von der Decke hängen sehen: das Mobile. Zum 113. Geburtstag des modernen Künstlers stellt Google am 22. Juli 2011 ein drehbares Mobile auf seine Webseite, das in feiner Animation verschoben werden kann und sich ausbalanciert. Neben seinen Mobiles und Stabiles ist der US-Amerikaner auch für den Quecksilberbrunnen bekannt, den er 1937 im spanischen Pavillon der Pariser Weltausstellung präsentierte – neben Picassos “Guernica” und Miros verschollenem “Schnitter”. In dem Brunnen fließt statt Wasser giftiges Quecksilber – damals ein aktueller Verweis auf die Belagerung der spanischen Quecksilber-Minen in Almadén durch General Franco.

Wer über ein Notebook mit Accelerometer verfügt (z.B. MacBook Pro), kann außerdem den Laptop kippen – und das Mobile dreht sich mit der Schwerkraft (funktioniert nur auf Browsern, die Neigungssensoren unterstützen, also etwa Chrome).

2. Mondfinsternis-Doodle

mondfinsternis doodle
Zur Mondfinsternis am 15.6.2011 stellte Google ein animiertes Logo online. Hier wurde live der Verlauf des “Blutmonds” simuliert, der wegen schlechter Wetterverhältnisse dann in vielen Teilen Deutschlands doch nicht zu sehen war. Der Mond-Verlauf konnte auch an dem Zeitstrahl per Hand verändert werden.

3. Pac-Man-Doodle

Ein absolutes Highlight in der Doodle-Geschichte ist das spielbare Pacman-Logo, das angeblich am Tag seines Erscheinens Arbeitszeit im Wert von einigen Millionen Euro vernichtet hat. Zum Glück kann man den Arcade-Klassiker in der Google-Version immer noch online spielen – hier geht’s zum Google-Pac-Man-Spiel.

4. Les-Paul-Doodle


Zum Geburtstag des Gitarrenpioniers Les Paul zauberte das Doodle-Team eine Gitarre auf die Seite, die man mit Maus und Tastatur spielen konnte. Dabei ergeben die Saiten in der Anordnung auch Akkorde, in einigen Gebieten konnte man das eigene Spielen sogar aufnehmen. Auch das Les-Paul-Doodle ist noch online erreichbar.

5. John-Lennon-Doodle

john lennon doodle

Zum Geburtstag des Beatles-Masterminds John Lennon brachte Google zum ersten Mal ein Video ins Logo. Hier wird ein Ausschnitt von “Imagine” gezeigt und abgespielt, der Schriftzug imitiert das gekrakelte Cover von Lennons Friedenshymne.

6. Jules-Verne-Doodle

Mit der Verneigung vor Jules Verne schickte uns Google 20.000 Meilen unters Meer. Dank der U-Boot-Steuerung an dem Knüppel rechts konnte man in die Tiefe tauchen, durchs Bullauge dann so manche merkwürdigen Unterwasserwesen, Taucher und Wracks entdecken. Auch das mit HTML5 und Javascript realisierte Tiefseeabenteuer steht noch als Jules-Verne-Doodle im Archiv online.

Welche Doodles wir uns noch wünschen

Ich wünsche mir: Ein Monkey-Island-Adventure-Doodle, eine Orchester-Simulation zum Geburtstag irgend eines großen Komponisten, ein Frauen-WM-Doodle mit einer Art Panini-Sammelbilder-Funktion, ein Google Lemmings, eine Livecam in die Google-Zentrale, eine Karaoke-Box, zu der man singen kann, einen Superhelden-/Monster-Editor in den Google-Farben. Also los, Google!

An anderer Stelle haben wir hier auch ein kleine Doodle-Geschichte und eine Gesamtübersicht zu den Doodles, die es im Google-Logo-Archiv gibt, und zusammengetragen.

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