E-Plus will LTE-Frequenzen im 800-GHz-Bereich bei Telekom und Co. mieten

E-Plus will sich bei Vodafone, T-Moible oder O2 einmieten, um auch das 800 GHz-Band für sein LTE-Angebot nutzen zu können. Bei der Versteigerung der dazu benötigten Frequenzen im Mai 2010 hat E-Plus keinen Block in dem begehrten Spektrum der digitalen Dividende (800 GHz) ergattert.

"Wir sind offen für eine Zusammenarbeit und werden mit den Netzbetreibern reden", sagte Thorsten Dirks, Chef der E-Plus Deutschland gegenüber dem Börsenmagazin Bloomberg. Das E-Plus-Netz deckt in Deutschland etwa 90 Prozent seines Netzes selbst ab. Für die letzten 10 Prozent braucht E-Plus Kooperationspartner, um die Versorgung gewährleisten zu können.

Die Mietverhandlungen dürften allerdings hart werden: E-Plus kann mit drei möglichen Anbietern verhandeln und hat bereits deutlich gemacht, dass man zum "richtigen Preis" mieten wolle. Die Telekom hat bereits signalisiert, sie wolle mit E-Plus sprechen.

Insgesamt hat E-Plus 283,6 Mio Euro investiert, um seine Netze für die Zukunft der Datenübertragung per LTE fit zu machen. Die Konkurrenz hat für die neuen Frequenzen zwischen 1,3 und 1,5 Milliarden Euro ausgegeben. Welche Strategie am Ende des Tages erfolgreicher sein wird, muss sich erst noch zeigen.

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