Eee Tablets von Asus: Slate, Transformer, Slider und MeMO auf der CeBIT

von

Jörg Wissing Asus
Auch Asus hatte die meisten Tablets schon vorher auf Messen gezeigt. Dennoch ist man natürlich immer gespannt darauf, neue Geräte auch einmal in der Hand halten zu können. Insbesondere, wenn es sich nicht einfach um das x-te neue Android-Tablet handelt, sondern die Unternehmen versuchen, mit neuen Funktionen mehr oder bessere Anwendungsmöglichkeiten zu schaffen. Und spätestens seit dem Eee PC ist Asus ja als innovatives Unternehmen bekannt.

Asus Eee Pad Slate
So überrascht gleich das erste Tablet Eee Slate mit dem ungewöhnlich großen 12“ Display und einer enorm rechenstarken Intel Core i5-CPU. Das in erster Linie für Business-Anwender gedachte Pad wird mit externer Tastatur und Tasche verkauft, als Betriebssystem ist Windows 7 vorinstalliert. Der Touchscreen kann alternativ auch über den mitgelieferten Stift bedient werden. Dieser ist vornehmlich für Grafikanwendungen gedacht. Auf dem Slate kann nämlich wie auf einem Zeichenblock gemalt werden. Die Akkulaufzeit des Slate gibt Asus mit 4 Stunden an, 2,5 Stunden bei Videowiedergabe. Das Asus Eee Slate ist in der Variante ohne 3G bereits vorbestellbar. Der Preis bei Amazon beträgt 999,- €.

Asus Eee Pad Transformer
An Workaholics oder Internet-Junkies wendet sich das Asus Eee Pad Transformer. Es hat zwei Akkus, einen fest im Tablet verbaut, der zweite ist im andockbaren Tastaturblock versteckt. Beide Akkus bringen genug Energie für 8 Stunden Arbeit mit, sodass sich insgesamt eine Akkulaufzeit von 16 Stunden ergibt. Im Hands-on konnte leider die Frage nicht geklärt werden, ob es für den Tastatur-Akku eine separate Akkustand-Anzeige gibt. Am Gerät selbst war jedenfalls keine zu sehen. Tablet und Tastaturdock können auch einzeln gekauft werden. Das Eee Pad Transformer soll mit Android 3.0 Honeycomb als System im 2. Quartal kommen und zwar definitiv noch vor dem Eee Pad Slider. Der Preis soll je nach Ausstattung zwischen 400 und 600 € schwanken.

Asus Eee Pad Slider
Ebenfalls noch im 2. Quartal und zum selben Preis von 400-600 € (je nach Ausstattung) wird es den Eee Pad Slider geben. Die Tastatur ist hier fest mit dem Touchscreen verbaut, sodass es sich eigentlich um ein Netbook und kein Tablet handelt. Wie von den Slider-Handys bekannt, wird die Tastatur unten ausgefahren. Dabei richtet sich das Touchscreen-Display auf, sodass wie auf einem Netbook gearbeitet werden kann. Da der Tastaturblock keinen zweiten Akku bereit hält, ist die Akkulaufzeit auf die 8 Stunden des Tablet-Akkus beschränkt. Im Normalfall sollte das aber wohl auch reichen. Auch der Eee Pad Slider wird das Betriebssystem Android 3.0 Honeycomb haben.

Asus Eee MeMO
Als letztes Asus-Tablet gab es noch das Eee Pad MeMO mit 7 Zoll großem Display zu sehen. Ob das MeMO noch im 2. Quartal oder erst Anfang des 3. Quartals erscheinen wird, konnte uns Jörg Wissing, als Produktmanager zuständig für die Eee Familie, noch nicht sagen. Das MeMO kann wie das Slate mit einem mitgelieferten Stift als Zeichen- oder Malbrett genutzt werden. Dabei wird der Strich dicker, je fester man auf den Touchscreen drückt. Genauso gut können Papierallergiker aber auch handschriftliche Notizen machen. Das MeMO wird Full HD unterstützen und über den HDMI-Port auch auf den Monitor oder Fernseher streamen können. Als Prozessor wird ein Qualcomm Snapdragon Dualcore verbaut, das System ist wieder ein Android Honeycomb.

Asus MeMic
Zum Asus Eee Pad MeMO gibt es eine MeMic genannte Fernbedienung mit durchsichtigem Display, die auch als Telefonhörer genutzt werden kann. Außerdem soll man mit der MeMic SMS schreiben können. Wie das genau ohne Tastatur funktionieren soll, müssen wir im Test sehen. Beim Preis war Asus übrigens wenig kreativ: Auch hier wieder 400-600 € (je nach Ausstattung) für das MeMO mit MeMic.

Unten noch ein kurzes Video unseres Hands-on bei Asus:


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