Facebook bannt Spielentwickler LOLapps [Update]

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Mit LOLapps hat Facebook den zwölftgrößten Anbieter von Facebook-Applikationen von seiner Seite gebannt. Die Gründe sind im Detail unklar. Ohne Facebook dürfte es LOLapps jedoch schwer haben.

Mit LOLapps verschwindet ein Appanbieter von Facebook, der monatlich 14 Millionen aktive Nutzer für sich verbuchen konnte. Neben kleinen Quizspielen ist LOLapps vor allem durch das Social Game Critter Island bekannt. All diese Applikationen sind auf Facebook nun nicht mehr aufzufinden.

Während sich LOLapps-Chef Arjun Sethi derzeit noch über die Gründe ausschweigt, hat Facebook mittlerweile bestätigt, dass LOLapps gebannt wurde. Als Grund wurde lediglich angegeben, dass das Unternehmen gegen die Richtlinien verstoßen habe. Wie es mit LOLapps nun weiter geht, ist unklar. Das Geschäftsmodell beruht vor allem auf die Social Games bei Facebook. Folglich fehlt dem Unternehmen nun die Geschäftsgrundlage. Sollte sich Facebook nicht etwas transparenter verhalten, könnte dies andere Unternehmen verunsichern, die ebenfalls auf Facebook als verlässlichen Partner angewiesen sind.

Erst vor rund einem Monat hat Facebook die Richtlinien für Spieleanbieter stark vereinfacht (wir berichteten). Inbegriffen war hier jedoch auch ein gewisser Vertrauensvorschuss an die Anbieter, da die Möglichkeiten zur Neukundengewinnung etwas vereinfacht wurde. Möglich, dass LOLapps hier ein wenig über das Ziel hinaus geschossen ist.

Facebook gab als Grund für die Sperrung einen Bruch der Vertragsbedingungen seitens LOLapps an. Mittlerweile scheinen die Probleme zwischen Facebook und LOLapps jedoch behoben, alls LOLapps-Apps bei Facebook funktionieren jetzt wieder.

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