Facebook bringt "Sponsored Stories" als neue Werbeform

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In diesen Stunden rollt Facebook gleich mehrere Updates für seine Werbepartner aus. Der Like-Button auf Produktseiten verwandelt die eigene Pinnwand damit im Nu zu einer Litfaßsäule. Auch lassen sich Klicks auf Anzeigen nun auf die verschiedenen Unterkategorien lenken.

Die “Sponsored Stories”, die Facebook nun eingeführt hat, funktionieren auf zweierlei Art: Zum einen bieten ja diverse Unternehmen Like-Buttons auf ihren Produktseiten. Wurden diese von begeisterten Kunden geklickt, erschien auf deren Pinnwand ein schnödes “Bernd Liefert likes $Produktname”. Dies wird nun durch die Option “Like Story” ordentlich aufgehübscht. Statt des kleinen Satzes kann an dieser Stelle künftig eine Anzeige inklusive Banner stehen. Der Clou: Für diese Anzeige muss der Werbepartner Geld an Facebook abdrücken. Es handelt sich schließlich immer noch um eine Anzeige. Je erfolgreicher ein Unternehmen also wirbt, desto mehr Geld erhält auch das soziale Netzwerk. Geschickt! Dies funktioniert auch auf mehreren Ebenen. Gefällt einem Kunden ein Schuh auf einem Onlineversand, kann sowohl der Schuhhersteller als auch das Versandhaus dies in Anzeigen ummünzen. Die Optionen werden im Self-Serve-Dashboard für Anzeigenkunden angeboten.

Die zweite neue Option nennt sich “Page Post Story”. Dies ermöglicht dem Anzeigenschalter, Facebooknutzer über Updates der Facebook-Page wie Umfragen, Fotos oder Videos. Diese können auch direkt aus der Anzeige heraus angesehen werden.

Darüber hinaus haben Anzeigenkunden nun auch die Möglichkeit zu bestimmen, auf welcher Facebook-Kategorie Nutzer landen, die eine Anzeige anklicke, also beispielsweise auf der Pinnwand, bei den Fotos oder den Diskussionen.

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