Facebook: Britischer 'Panikknopf' wurde bislang 211 mal genutzt

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Die britische Kinderschutzorganisation Child Exploitation and Online Protection Centre (CEOP) zieht eine erste Bilanz des von ihr entwickelten Panikknopfes für Facebook. Im ersten Monat wurden mehr als 200 Verdachtsfälle gemeldet.

Mit dem Panikknopf, einer App, die von CEOP entwickelt wurde, können britische Nutzer auf Facebook verdächtiges Verhalten, zum Beispiel sexuelle Belästigungen an den Pinnwänden von Minderjährigen, an CEOP melden. Der Knopf wurde nach langen Verhandlungen zwischen Facebook und CEOP am 11. Juli eingebaut. Bei Facebook war man der Meinung, dass die hauseigenen Mittel ausreichen, um unliebsame Inhalte fernzuhalten.

Auch nach den nun veröffentlichten Zahlen bleibt man skeptisch. Man freut sich, dass der Dienst angenommen wird, sieht aber darin nach wie vor nicht die Lösung zur Netzsicherheit.

Laut CEOP wurde der Knopf bislang 211 mal betätigt. Nicht äußern konnte man sich zu der Frage, ob das viel ist. Es existieren keine Statistiken, wie viele Beschwerden Facebook betreffend vor dem Einbau des Buttons bei CEOP eingingen, man geht aber davon aus, dass es nun insgesamt mehr sind. Einige der Beschwerden haben zu bislang noch andauernden Untersuchungen geführt.

Die App wurde laut CEOP-Angaben bislang 55.000 mal installiert. Sie soll den Beschwerdeweg vereinfachen, da die Facebook-eigene Lösung sechs Klicks benötigt, während hier nur einer vonnöten ist.

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