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Mehr Privatsphäre: Facebook erhöht Kontrolle über persönliche Daten

commander@giga

Nach heftigen Protesten von Facebook-Nutzern ändert Facebook schließlich die Kontrolle über die eigene privaten Daten.

Aufgrund der weltweiten starken Proteste hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg eingelenkt und in einem Blogeintrag Änderungen zur Handhabung der Privatssphäre auf Facebook verkündet. Die wichtigste Änderung: Bislang hat das soziale Netzwerk verschiedene Angaben grundsätzlich als öffentliche Daten behandelt. Dazu zählen Name, Profilbild, Geschlecht, Wohnort, die Liste der eigenen Facebook-Kontakte, Zugehörigkeit zu Netzwerken und Fan-Seiten und Inhalte, die unter Verwendung der Für-Jedermann-zugänglich-Einstellung mit anderen geteilt werden. Nun können die Nutzer diese grundlegenden Informationen kontrollieren, die Felder sollen nicht mehr öffentlich sein. Außerdem darf in Zukunft nicht mehr jedermann sehen wer deine Freunde sind.

Außerdem soll die Kontrolle über Daten, die geteilt werden, einfacher werden. Mit ein paar Klicks können Inhalte, für alle, Freunde von Freunden oder einfach nur deine Freunde offen sein. Diese Kontrolle soll auch für neue Funktionen gelten, die Facebook in Zukunft startet.  

Drittens soll der Anwender nun auch bestimmen können, ob fremde Anwendungen und Websites auf die persönlichen Daten zugreifen dürfen. Bislang bekamen diese externen Anwendungen bei der Installation Zugriff auf das komplette Profil des Nutzers. Künftig müssen Anwendungen angeben, welche persönlichen Daten sie ziehen wollen, der nutzer muss hier erst zustimmen.

Facebook will diese Änderungen in den nächsten paar Wochen verfügbar machen. Auf einer neuen Privatsphäre-Seite werden alle Einstellungen mit Screenshots erklärt.

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