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Facebook fügt dem Profil heimlich Apps hinzu

commander@giga

So war das nicht gedacht – jedenfalls nicht von Userseite: die vor kurzem eingefügten neuen Features erlauben Facebook, heimlich Apps dritter Seiten hinzuzufügen, wenn man diese besucht hat.

Es ist schon gruselig: surft man entspannt durch’s Web, kriegt Facebook das mit, sofern man dort eingeloggt ist. Man muss dafür nicht einmal ein Fenster mit Facebook geöffnet haben. Wie Macworld nun aufzeigt, kann das ganz schön unangenehme Nebenwirkungen haben. So wurde beobachtet, dass Seiten, die Facebook-Features anbieten, nach Besuch eine entsprechende App ins eigene Profil ablegen. Darunter waren durchaus als groß zu bezeichnende Seiten wie das Gawker-Netzwerk, TechCrunch, CNET und formspring.me. Es war offenbar nicht einmal notwendig, dort angemeldet zu sein. Es ist nicht klar, welche Informationen zwischen diesen Seiten und Facebook genau ausgetauscht werden.

Auch wenn die Apps nicht direkt für Freunde einsehbar sind, klickt man auf das entsprechende Facebook-Profil, sieht man, welche Freunde die Anwendung ebenfalls installiert haben. Das kann je nach besuchter Seite natürlich auch durchaus unangenehm werden, von der grundsätzlchen Problematik dieses Gebahrens ganz abgesehen.

Um Facebook dieses Verhalten abzugewöhnen, kann man sich entweder angewöhnen, nicht durch’s Netz zu surfen, während man bei Facebook eingeloggt ist. Oder man blockiert jede einzelne Anwendung. Den Button dafür findet man auf der jeweiligen Profilseite, dorthin gelangt man über den Menüpunkt "Konto" oben rechts und dann unter "Anwendungseinstellungen".

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