Facebook sichert sich die Marke 'Face'

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Die Wortmarke ‘Face’ gehört zumindest im Zusammenhang mit bestimmten Dienstleistungen nun Facebook. Eine fünfjährige Einspruchsfrist ist nun abgelaufen. Trittbrettfahrer stürzten sich bislang jedoch ohnehin auf den hinteren Namensteil des sozialen Netzwerkes.

Schon 2005 hat das Unternehmen Facebook beim US-Patentamt einen Antrag auf Schutz der Wortmarke ‘Face’ gestellt – wohlwissend, dass der zunehmende Erfolg des sozialen Netzwerkes andere Unternehmen nach sich ziehen wird, die vom Namen profitieren wollen. Eine 5-jährige Einspruchsfrist ist nun abgelaufen, so dass der Erlaubnisschein ausgestellt wurde. Dieser besagt, dass der Begriff ‘Face’ im Zusammenhang mit Chaträumen, Telekommunikationsdienstleistungen und elektronischen Foren exklusiv von Facebook genutzt werden darf. Im Jahr 2010 schließt dies wohl auch soziale Netzwerke mit ein. Das Verfahren ist noch nicht gänzlich abgeschlossen, bis alle Rechte endgültig auf Facebook übergehen, vergehen wohl noch einmal 6 Monate.

Kurioserweise gab es bislang aber kaum Probleme mit dem Begriff ‘Face’. Eher stürzten sich findige Trittbrettfahrer auf den zweiten Teil des Namens: ‘Book’. Dies ist nachvollziehbar, beinhaltet dieser Begriff doch den kategorisierenden Teil, so dass praktisch unendlich viele Netzwerke mit ähnlichem Namen möglich sind, die man fälschlicherweise für zusammengehörend halten könne. In der Vergangenheit betraf dies zum Beispiel die Plattform Techerbook. Populär ist auch das Lamebook, das zumindest inhaltich mit Facebook zusammenhängt. Die Seite sammelt absurde Pinnwandeinträge und veröffentlicht diese. Zuletzt versuchte Facebook, dem dadurch Herr zu werden, dass man den Begriff Lamebook auf dem eigenen Portal blockiert. Inzwischen sieht man jedoch davon ab.

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