Facepad: Facebook-App für das iPad erschienen

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Mit Facepad ist eine überaus erfolgreiche Facebook-Applikation für das iPad erschienen. Der Zuspruch wirft jedoch auch die Frage auf, wann eine Facebook-eigene Lösung für Apples Tablet erscheint. Mark Zuckerberg scheint eine andere Möglichkeit zu bevorzugen.

Bereits vergangene Woche erschien die Applikation Facepad für das iPad und erfreut sich seitdem wachsender Beliebtheit. Allein in den ersten zwölf Stunden wurde sie über eine Million mal heruntergeladen, nach 24 Stunden waren es schon zwei Millionen. Mittlerweile ist Facepad auf Platz 15 der beliebtesten Apps im App Store überhaupt. In seiner Funktion erinnert Facepad ein wenig an die Twitter-App. So werden beim Aufrufen neuer Seiten die anderen etwa nach links verschoben und in Spalten angeordnet.

Perfekt ist Facepad jedoch nicht. Als Kern für die Applikation dient Facebooks auf Touchscreengeräte ausgelegter Seitenauftritt http://touch.facebook.com/, womit sich das Surfen dort immer noch anfühlt wie auf einer herkömmlichen Webseite und nicht wie auf eine angepasste Applikation. Dies wirft natürlich die Frage auf, warum auch neun Monate nach Erscheinen des iPads immer noch keine hauseigene App von Facebook erschienen ist.

Mark Zuckerberg gibt die Antwort. Man arbeite an einer Lösung, habe jedoch derzeit nicht die Ressourcen, um für jede erscheinende Plattform eine eigene Applikation zu entwickeln. Wenn sie kommt, werde sie vermutlich auf HTML5 basieren. Sprich: Die Lösung wird webbasiert sein und sich von dort aus an das jeweilige Gerät anpassen.

Facepad gibt es als Gratisdownload im App Store.

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