Monopoly-App für Foursquare

In einem Videointerview äußert sich Foursquare-Mitarbeiter Jonathan Crowley zu einer Monopoly App für den Locationdienst Foursquare. Mit virtuellem Geld ließen sich so etwa Örtlichkeiten kaufen, die man besucht.

Das Videointerview führte das Handshake Magazine. In diesem spricht Jonathan Crowley über eine Monopoly App, ohne jedoch etwas zum Entwicklungsstand sagen zu können. Auch ist nicht ganz klar, ob es sich wirklich um eine Lizensierung des beliebten Brettspiels handelt, oder ob er anhand des Namens nur das Prinzip verdeutlichen wollte. Dieses könnte laut seinen Aussagen so aussehen:

Jeder Mitspieler erhält 3000 virtuelle Pfund. Wenn man einen bestimmten Punkt, zum Beispiel ein Restaurant, besucht, und er ist noch noch vergeben, kann man diesen kaufen. Mitspieler, die hinterher dort auftauchen, müssen wie im Brettspiel virtuelles Geld dafür bezahlen. Alles natürlich als reine Spielerei. Absurd wird es erst später im Video, als er noch eine andere Idee äußert.

Prostituierte könnten sich in ihre Stammplätze einchecken. Kunden, die dort regelmäßig verkehren, könnten einen Rabatt bekommen. Bei gizmodo.com denkt man, dass dies ganz sicher nicht im Sinne Apples sein würde. Aber auch bei Datenschützern sollten spätestens an dieser Stelle alle Alarmglocken laut aufschrillen. Foursquare ist schon vom Grundprinzip nicht unproblematisch, derart intime Eingriffe, die Dritten Auskünfte über das eigene Sexualleben gewähren, dürften den Dienst erst recht neue Kritiker einbringen. Das Video in voller Länge:

Foursquare’s Jonathan Crowley from Handshake Magazine on Vimeo.

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