Foxconn zieht sich aus Shenzhen zurück

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In der Fabrikanlage Longhua bei Shenzhen arbeiten derzeit 300.000 Menschen in Diensten des Hardwarekonzerns Foxconn, der unter anderem für Apple, IBM und und Nintendo Elektronik fertigt. Nach Protesten aufgrund einer Selbstmordwelle in dem Betrieb sah sich Foxconn gezwungen, die Löhne um je nach Betriebszugehörigkeit 33 % bis 100 % zu erhöhen. Nun kündigt der Konzern an, einen Großteil seiner Produktion in den billigeren Norden zu verlagern. Dies geht aus einem Bericht der China Daily hervor, die sich auf eine anonyme Quelle innerhalb des Konzerns beruft.

Zurück bleiben lediglich zwei hochprofitable Sparten, unter anderem die iPhone-Fertigung. Der Longhua-Komplex wird mit dem Guanlan-Komplex fusioniert, indem 100.000 Menschen beschäftigt sind.

Die Region Shenzhen plant, die Mindestlöhne um 15,8 % auf 1.100 Yuan (ca 161 Dollar) zu erhöhen. Im Norden, wo die neue Fertigung stattfinden soll, liegen die Mindestlöhne bei etwa 900 Yuan. Einige Mitarbeiter wollen sich in den verbleibenden Sparten neu bewerben, andere kündigen und manche wollen mit dem Konzern umziehen. Sie freuen sich auf niedrigeren Lebenshaltungskosten in den neuen Städten.

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