Gamescom: Trend zu 3D und Körpereinsatz

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Microsoft setzt nicht alleine auf Mobile Gaming, sondern hat auf der Gamescom auch Neuigkeiten zum Bewegungssensor Kinect verkündet. Dieser wird nun in Europa am 10. November diesen Jahres erscheinen (in den USA bereits am 4. November). Die Sensorleiste allein soll für 150 Euro zu haben sein, es werden aber auch Pakete zusammen mit der Xbox 360 angeboten, die für 300 Euro über den Ladentisch gehen. Der Neukäufer einer Microsoft-Konsole kann so 50 Euro sparen. Das Spiel Kinect Adventures liegt dem Kinect bereits bei, weitere Spiele sollen mit 50 Euro so teuer sein wie bisherige Titel.

Auch Sony stellt seinen Bewegungssensor für die Playstation 3, die Playstation Move, vor. Hier hält man nach wie vor eine Art Controller in der Hand, man orientiert sich also eher an Nintendos Wii als an Microsoft. Das System kommt bereits am 21. September in den Handel. In der Basisausstattung kostet PS Move 60 Euro, die Mehrspielervariante schlägt dann bereits mit 250 Euro zu Buche. Sowohl das Microsoft- als auch das Sony-System lassen sich auf der Messe ausgiebig testen.

Für alle Hersteller gilt: auch dieses Jahr hat man vor allem die Casual-Zielgruppe im Auge. Für Move und Kinect erscheinen vorwiegend Tanz- und Sportspiele.

Als zweiter großer Trend zeichnet sich wenig überraschend 3D ab. Im Handheld-Bereich ist hier (wieder einmal) Nintendo der große Innovator. Mit dem Nintendo 3DS stellt man eine tragbare Konsole vor, die durch eine von Samsung entwickelte Bildschirmtechnik 3D-Bilder ausgeben kann. Der Grad der 3D-Darstellung lässt sich mit einem Schieberegler anpassen. Clou: Die integrierte Kamera kann sogar Bilder in 3D aufzeichnen. Für die Wii gibt es allerdings keine 3D-Pläne mehr.

Sony hingegen möchte 3D für TV-Konsolen unbedingt zum Thema machen. Ein Grund ist, dass der Hardwaregigant eben auch 3D-fähige Fernseher produziert. Die Playstation 3 ist seit dem letzten Firmwareupdate in der Lage, 3D-Signale zu verarbeiten und zu senden. Auf der Gamescom werden unter anderem Killzone 3 oder Gran Turismo 5 vorgestellt. Man setzt also auf bekannte Marken.

Insgesamt werden auf der Gamescom, die noch bis Sonntag für alle Besucher geöffnet ist, rund 200 Softwaretitel vorgestellt. Bis zu 3 Stunden stehen die Spieler für Activisions Fortsetzung der beliebten Call of Duty-Reihe an. Im siebten Teil erfüllt man verschiedene Missionen aus der Äre des kalten Krieges. So verschlägt es den Spieler unter anderem nach Kuba oder Vietnam.

Auch Rollenspielfreunde kommen auf ihre Kosten. Anspielen lässt sich das wohl recht bald erscheinende Fallout: New Vegas. Dies hat grafisch nicht mehr zu bieten als Vorgänger Fallout 3, jedoch möchte man sich spielerisch und vor allem bei den Dialogen wieder mehr an den ersten beiden Teilen orientieren. Desweiteren wude Arcania: Gothic 4 präsentiert. Der namenslose Held zieht ein weiteres mal los, um vor allem gegen Bugs zu kämpfen – hoffentlich erfolgreicher als beim letzten mal. Der Titel soll im Oktober für Xbox 360 und Playstation 3 erscheinen.


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