goo.gl: Googles URL-Verkürzer jetzt auch außerhalb Toolbar

Frank Ritter
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TinyURL, bit.ly, is.gd, t.co – mit dem Aufstieg von Twitter und der wachsenden Notwendigkeit, möglichst viel Information in möglichst wenig Zeichen zu pressen kam die Sternstunde der Linkverkürzer. Nur mit bit.ly und Co. man einen Link per Twitter versenden und diesen auch noch hinreichend kommentieren. Auch Google mischt mit und hat mit goo.gl einen eigenen Linkverkürzer am Start. Der war bis jetzt fest in die Google-Toolbar integriert. Nun kann man ihn auch ohne nutzen.

Google will demnächst eine API zur Verfügung stellen, dank der man goo.gl-Links auch aus Anwendungen, so etwa Twitter-Clients, heraus generieren kann. Solange kann man entweder die Google Toolbar, eine entsprechende Browser-Erweiterung, ein Bookmarklet oder eben – seit heute – die URL goo.gl selbst nutzen.

Über goo.gl kann man schnell und einfach einen Link verkürzen. Wenn man dabei gerade noch über sein Google-Konto eingeloggt ist, kann man zukünftig alle verkürzten Links einsehen und dazu sogar noch Statistiken erhalten.

Für goo.gl spricht, dass man erwarten kann, dass der Dienst in Zukunft verfügbar bleibt. Aber auch die umfangreichen Statistiken sind sehr praktisch. Schlussendlich ist da noch eines dieser nützlichen kleinen Gimmicks, die typisch für Google sind. Wenn man “.qr” an eine goo.gl-URL hängt, erhält man einen QR-Code als Bilddatei, den man per Barcode-Scanner einlesen kann.

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