Google löscht erstmals Apps von Smartphones

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Das IT-Sicherheitsunternehmen TippingPoint hat zwei "schadhafte" Applikationen in den Android Market eingestellt, um aufzuzeigen, wie leicht man als Nutzer mit schädlichen Programmen in Berührung kommt. Die Software war dabei so programmiert, dass sie keinen realen Schaden anrichtete, jedoch das Potential dafür besaß. Dir Forscher des Unternehmens haben laut heise.de die Applikationen zwar wieder aus dem Android Market entfernt. Jedoch befanden sich noch einige Installationen auf den Endgeräten der Nutzer.

Google hat darauf hin zum ersten mal von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Applikationen aus der Ferne von Geräten zu löschen. Diese wurde speziell für Situationen geschaffen, in der sich Schadsoftware über Applikationen verbreitet. Um solche Situationen zu vermeiden, fragt ein Rechtesystem im Android Market ab, auf welche Funktionen des Handys eine Applikation Zugriff hat. Laut heise.de gibt es immerhin 9 Anwendungen, die für sich das Recht beanspruchen, das Handy ganz lahmzulegen.

Fernabschaltungen nutzen auch andere Anbieter. Apple kann dies ebenso beim iPhone tun, hat dies aber noch nie genutzt. Amazon sorgte letztes Jahr für Schlagzeilen, weil es aufgrund von Lizenzschwierigkeiten die Bücher 1984 und Animal Farm von einen E-Readern Kindle löschte. Dies sorgte auch für Empörung, da auch in den digtalen Büchern getätigte Notizen und ganze Hausaufgaben mit verschwanden.

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