Google+ Privatsphäre: 6 Tipps für mehr Schutz

Holger Blessenohl

Ein nicht geringer Teil des riesigen Erfolges von Google+ dürfte wohl dem Misstrauen geschuldet sein, dass die meisten Internet-User “ihrem” Netzwerk Facebook in datenschutzrechtlichen Fragen entgegen bringen. Ein Misstrauen, das Facebook in den letzten Jahren mit immer weniger Privatsphäre reichlich selbst geschürt hat. Konkurrenz gab es ja keine.

Ob man nun mit Google+ nicht letzten Endes aus dem Regen in die Traufe kommt, wie Gerald Himmelein in einem lesenswerten Editorial zur neuen c't zwischen den Zeilen andeutet, ist noch nicht entschieden, zumindest im Moment sind die Einstellungen bei Google aber noch deutlich nutzerfreundlicher und auch wesentlich einfacher zu verstehen und einzustellen.

Das heißt natürlich nicht, dass man nun alle Vorsicht fahren lassen könnte. Beim Zone Alarm-Hersteller Check Point hat man sich dazu schon Gedanken gemacht und eine 6-Punkte-Grafik erstellt, wie man die Privatsphäre in Google+ besser schützen kann. Das enthält einerseits nicht allzu kreative Selbstverständlichkeiten wie eine kurze Erklärung des Circle-Prinzips, das so schwer ja nun auch wieder nicht zu verstehen ist. Es gibt aber auch eine ganze Reihe sinnvoller Tipps, wie dem, dass wenn man auf einen öffentlichen Post antwortet, auch diese Antwort wieder öffentlich ist. Macht sich vielleicht nicht jeder sofort klar, wenn er mal eben einen Dreiwort-Kommentar reinhackt. Auch dass Google per Default alle Profilinformationen erst mal auf Öffentlich stellt (Facebook lässt grüßen) und selbstverständlich den gesamten Account vom Googlebot durchsuchen lässt, sind interessante Neuigkeiten. Zum Glück kann man sowohl das Eine wie auch das Andere abstellen.

Zone Alarm hat den 6-Punkte-Guide zur Verbesserung der Privatsphäre auf der eigenen Website veröffentlicht, es ist sicher nicht der letzte.

Zum Weiterlesen: An anderer Stelle haben wir auch 10 weitere Tipps für Google-plus-Einsteiger zusammengestellt.

Via t3n

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