Google-Prognose zum Eurovision Song Contest: Lena gewinnt auch 2011!

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Google liefert wie im vergangenen Jahr eine Prognose zum Ausgang des Eurovision Song Contest. Am 14. Mai wird sich herausstellen, ob die Suchmaschine richtig liegt – Lena hat in der virtuellen Auswertung erneut die Nase vorn.

Bereits 2009 und 2010 hatte der Suchmaschinen-Konzern ein Widget gebaut, das anhand des Suchvolumens die Beliebtheit der Eurovision-Teilnehmer auswertet. Analog zum echten Grand Prix werden dabei die Heimatländer der Kandidaten nicht gewertet, sondern nur die Suchanfragen aus den übrigen europäischen Staaten.

Im vergangenen Jahr lag die Google-Prognose richtig: Lena stand beim Suchvolumen an erster Stelle – und konnte dann auch den Contest gewinnen. Genauso sagte die Suchmaschine auch 2009 den Gewinner richtig voraus: den Norweger Alexander Rybak. Momentan liegt die Titelverteidigerin Lena auch 2011 an der Spitze, gefolgt von Jedward (Irland), Amaury Vassili (Frankreich) und Dana International (Israel). Da die Daten täglich aktualisiert werden, können sich in den kommenden zwei Wochen bis zum Finale aber natürlich noch Änderungen ergeben.

Wer einen Überblick über die Kandidaten bekommen will, findet im offiziellen Eurovision-Youtube-Kanal alle Teilnehmersongs und Interviews. Aber auch in dem Prognose-Widget lassen sich die Youtube-Videos direkt abspielen:

Der Eurovision Song Contest findet in diesem Jahr zum 56. Mal statt. Im Finale am 14. Mai in Düsseldorf sind die Vertreter der fünf größten europäischen Länder (und Geldgeber) gesetzt. Die übrigen Kandidaten werden in zwei Halbfinal-Runden ermittelt, die am 10. und 12. Mai übertragen werden.

Google hat die Auswertung von Suchanfragen schon in verschiedenen Zusammenhängen für Prognose-Widgets benutzt – ob zur Bundestagswahl oder als Grippe-Vorhersage-Dienst. Mit Google Insights for Search kann man sogar eigene Vergleichswidgets erstellen, wie wir es beispielsweise zur Bundespräsidentenwahl getan haben.

Obwohl das Suchvolumen natürlich nicht unbedingt Zustimmung bedeuten muss, geben die Daten zumindest einen Hinweis  auf die Aufmerksamkeit, die ein Eurovision-Teilnehmer erhält. Am 14. Mai in Düsseldorf sieht die Sache dann noch einmal anders aus – denn 50 Prozent der Entscheidung liegen nicht beim Publikum, sondern bei der Fachjury.

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