Google stellt Cloud-Lösung für Drucker vor

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Träumte man in den 90ern noch vom papierfreien Büro, ist man mittlerweile zu der Erkenntnis gelangt, dass Drucker den Büroalltag auch in den nächsten Jahrzehnten begleiten werden. Hinzu kommt, dass Drucker in den letzten Jahren immer ausgeklügelter und in ihrer Funktion immer vielfältiger wurden. Eine große Aufgabe also, in einem neuen Betriebssystem dafür zu sorgen, dass möglichst viele Geräte unterstützt werden.

Soll das neue Betriebssystem denn auch völlig in der Cloud arbeiten, wird es noch einmal komplizierter. Googles Chrome OS wird daher voll auf Cloud Printing setzen. Das langfristige Ziel dabei ist, dass die Drucker “cloud-aware” sind, also von sich aus via APIs die Google Cloud regelmäßig nach Druckaufträgen abfragen. Von den heutigen Druckern ist dies noch keiner, wie auch Google weiß. Schließlich muss ein Drucker auch mit einer Google-Identität verknüpft werden, um die Dokumente vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Hardwareunabhängig werden Drucker also auch mittelfristig nicht werden.

In Zukunft eröffnen sich mit Cloud Printing jedoch auch Chancen. Druckaufträge könnten dabei von überall aus ausgeführt, also neben Chrome OS- auch von Android-Geräten. Bislang wurde lediglich der Druck einer Testseite vorgeführt, um zu zeigen, dass Cloud Printing grundsätzlich funktioniert. Die Unterstützung von Google Docs soll schon in Kürze folgen.

Zu beachten sind dabei jedoch auch Sicherheitsbedenken: Man muss bereit sein, seine vielleicht sogar sensiblen Dokumente kurzerzeit Google in die Hand zu geben, die den Druckauftrag vom Sender an den Drucker vermitteln.


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