Gravity: Neues Startup will Netzsuche personalisieren

Peter Drimal

An der Idee, personalisierte Webinhalte anzubieten, haben sich mittlerweile viele Firmen versucht – mit mehr oder weniger zufriedenstellendem Erfolg. Ein neues Startup-Unternehmenden mit Namen Gravity greift nun das Thema wieder auf – mit einigen interessanten Ansätzen.

Kernstück ist der so genannt Interest Graph – vergleichbar mit einer personalisierten Interessen-Landkarte. Einmal registriert, sammelt dieser anhand von Keywords aus Twitter, Facebook oder Sucheingaben im Internet Themen zusammen, die den User interessieren könnten. Wird beispielsweise der eigene Twitter-Account mit Twinterest verbunden, durchsucht der Dienst alle erstellten Tweets, und gibt – sortiert in 30 Kategorien, wie etwa Politik, Natur, TV, Religion – Schlüsselwörter aus, die die eigenen Interessen wiederspiegeln. Nach ähnlichem Muster lassen sich auf convo.io anhand einer kurzen Selbstbeschreibung und Facebook-Statusmeldungen Diskussionen finden, die gerade auf der Plattform stattfinden.

Noch sind die Ergebnisse weit gestreut, viele lagen im Test nicht unmittelbar im eigenen Interessenbereich. Allerdings steckt in der Idee durchaus Potential, die Internetnutzung zu verbessern und aus der Fülle an Web-Inhalten relevante Themen herauszufiltern. Die Dienste sollen letztlich nicht nur für Endnutzer interessant sein – auch andere Webseiten können den Interest Graph für ihre Kunden einsetzen.

Neue Artikel von GIGA SOFTWARE

GIGA Marktplatz