HDCP-Schlüssel: Intel bestätigt Echtheit

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Intel hat bestätigt, dass der vor kurzem aufgetauchte HDCP-Hauptschlüssel, mit dem sich Videoübertragungen via DVI, HDMI oder DisplayPort schützen lassen, echt ist. Für Schwarzseher ist dies eher uninteressant, für andere gibt es jedoch durchaus Nutzen.

Laut heise.de hat sich Intel-Sprecher Tom Waldrop gegenüber US-Medien zum HDCP-Hauptschlüssel, der vor 3 Tagen auf der Seite pastebin.com aufgetaucht ist, geäußert. Demnach ist dieser wohl funktionsfähig. Nach internen Tests sei es gelungen, mittels des Codes Private Keys zu erstellen, mit denen sich der Kopierschutz von HDMI, DVI- oder DisplayPort-Schnittstellen umgehen ließ.

Für den Privatanwender ist dies eher uninterssant. Um den HDCP-Schlüssel anwenden zu können, muss er mit Hilfe eines Chips hardwaremäßig verbaut werden. Ein Aufwand, der zu groß sein dürfte, zumal in entsprechenden Kreisen eher ein Abgreifen der Filme vom Datenträger wie zum Beispiel Blu-ray bevorzugt wird. Interessenten dürfte es jedoch bei dubiosen Hardwareherstellern geben, die sich die anfallenden Lizenzgebühren bei der Implementierung von Übertragungsstandards sparen wollen.

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