Hollywood greift Google TV an

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Hollywoods Filmproduzenten halten nicht viel von Googles Plänen, Internetvideos auf die TV-Bildschirme zu bringen. Die Grenzen zwischen legalen und illegalen Inhalten würden verwischen, meinen sie.

Die Kritik wurde im Rahmen einer AllVid-Präsentation laut. AllVid soll eine Schnittstelle zwischen TV-Signal und Multimediageräten sein. Eingehende TV-Signale, ob freie oder bezahlbare, sollen durch eine TV-Station standardisiert und auf alle dem Nutzer zur Verfügung stehenden Geräte wie Tablets oder Smartphones weitergeleitet werden. Google unterstützt diese Idee. Die amerikanische Filmvereinigung MPAA hält nicht nur wenig von den AllVid-Plänen, sondern hat bei dieser Gelegenheit auch gleich Google TV mit abgewatscht.

Ohne Googles Dienst direkt zu erwähnen, kritisiert man dessen Plände, auch Internetsignale in diesen Dienst einzuspeisen. Google möchte, dass bei AllVid auch Youtube und andere Dienste berücksichtigt werden. Man selbst möchte einen Suchindex und die Suchfunktion beisteuern. Die MPAA befürchtet nun, dass so auch illegale Inhalte auf den Bildschirm geraten und diese als legal angesehen werden könnten. Außerdem besteht die Gefahr, dass Kinder so auch Pornographie ausgesetzt werden könnten und die Nutzer zugespammt werden.

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