HTC: Lieferengpass zwingt zu Displaywechsel

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Viele Kunden warten derzeit vergeblich auf ihr bestelltes HTC-Smartphone. Offenbar ist Display-Lieferant Samsung schuld, der seine Produktionskapazitäten selber benötigt. Bei HTC greift man nun auf die Konkurrenz zurück.

Das HTC Desire sowie auch das fast baugleiche Nexus One sind mit sogenannten AMOLED-Displays ausgestattet. Diese bieten ein sehr farbintensives und kontrastreiches Bild. Hergestellt werden sie vom Technologiekonzern Samsung, der das Display auch in seinem eigenen Smartphone Samsung Galaxy S verbaut. areamobile.de berichtet nun mit Berufung auf koreanische Quellen, dass Samsung deswegen die Kapazitäten bei der Herstellung von AMOLED-Displays für sich beansprucht und deswegen HTC nur unzureichend beliefern kann.

HTC musste deswegen in letzter Zeit Produktionsverzögerungen hinnehmen. Händler und Kunden klagen deshalb über Lieferschwierigkeiten. Nun reagiert man und setzt laut areamobile.de demnächst auch auf ein anderes Display. Künftig soll Sonys Super-LCD Verwendung finden. Dieses ist weniger kontrastreich als das Gegenstück von Samsung, bietet dafür aber eine höhere Auflösung. Die Frage ist, ob diese auch genutzt werde kann, ohne dass es zu Kompatibilitätsschwierigkeiten mit den bisherigen Modellen des Desire oder Nexus One kommt. Bestenfalls gibt es softwareseitig eine automatisierte Anpassung von zum Beispiel Webseiten. Schlimmstenfalls wird die theoretisch bessere Auflösung überhaupt nicht genutzt.


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