iAd: Apple-Werbung auf dem iPhone soll Werber bis zu zwei US-Dollar pro Ad kosten

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Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf Werbeagenturen berichtet, will Apple einen Cent pro eingeblendeter Anzeige per iAd verlangen. Wenn ein Nutzer die Werbung anklickt, soll der iPhone-Hersteller zwei US-Dollar kassieren. Dafür liefert Apple zielgruppengenaue Infos, basierend auf den Informationen, die Apple über seine Nutzer anhand der Downloads aus iTunes zusammengesammelt hat. Auch lokale Werbung kann ausgeliefert werden. Apple könnte mit iAd also Tür und Tor für die Handywerbung öffnen.

Die Zielgruppe ist beträchtlich: Apple hat bislang 85 Million iPhones and iPod Touches verkauft. Die Nutzer sollen sich im Schnitt mindestens 30 Minuten pro Tag mit Apps auf ihren Geräten beschäftigen.

Fachleute erwarten, dass erste Werbeanzeigen ab Juni 2010 in den Apps für iPhone und iPad auftauchen. Entwickler sollen 60 Prozent der Werbeeinnahmen bekommen, Apple 40 Prozent. Damit könnten die Programmierer auch Gratis-Apps refinanzieren, wenn sie iAd integrieren.

Wie schon bei den Apps will Apple auch bei den Anzeigen die Kontrolle behalten. Die Apps müssen sich einem Freigabeverfahren analog zu dem für die Apps unterziehen. In den ersten Monaten will Apple in Kooperation mit namhaften Werbeagenturen die Anzeigen selbst umsetzen, um sicherzustellen, dass sie technisch funktionieren und eine gewisse Ästhetik garantieren.

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