Apple-Patent: iMac + iPad = iMac Touch?

Frank Ritter

Der Grund, warum sich Touch-Steuerung auf regulären PCs nicht durchsetzen kann ist mutmaßlich die Tatsache, dass Hände und Arme auf die Dauer stark ermüden, wenn Sie den Rechner per Display bedienen, weil das Display frontal vor dem Kopf des Nutzers platziert ist.

Was aber, wenn man das Display so herunter klappen könnte, dass es sich in einem relativ flachen Winkel auf dem Tisch vor dem Nutzer befindet? Applikationen, die stark auf Touch-Bedienung setzen, könnten so wesentlich angenehmer bedient werden. Ein Konzept für ein solches Gerät hat Apple sich jetzt patentieren lassen, wie das Apple-Pantent-Watchblog Patently Apple berichtet. Weitere Besonderheit, die das Patent beschreibt: Auf dem Gerät sollen Mac OS und iOS parallel existieren – während der 22-Zoll-Screen in aufgerichteter Form als normaler Apple-Rechner mit Mac OS fungiert, würde er heruntergeklappt zu einem riesigen iPad werden, dass mit iOS läuft.

Fraglich ist, wie Apple das Problem des Schwerpunkts bei dem Gerät behandelt. Der Standfuß müsste relativ schwer sein, um maximale Stabilität zu gewährleisten. Zur Verfügbarkeit des Gerätes gibt es noch keine Angaben, allerdings kursieren Gerüchte über einen neuen iMac mit 22 Zoll-Bilddiagonale, der Ende 2010 in den Verkauf gelangen soll, bereits seit Anfang des Jahres.

Das Patent beschreibt ebenfalls ein MacBook, dessen Display so heruntergeklappt werden kann, dass die Displayflache nach oben ausgerichtet ist und so gleichsam zu einem iPad wird. Auch in anderen Zusammenhängen kursierten bereits Gerüchte, dass neue MacBook-Modelle einen Touchscreen besitzen werden.

Mehr Infos zu dem Patent bei Patently Apple.

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