Indie Game: The Movie – Trailer und Aufruf

Die Indiegame-Szene ist in den letzten Jahren enorm gewachsen, und es vergeht mittlerweile kaum noch eine Woche, in der nicht ein retro-hippes Pixelspiel auf den Markt kommt. Doch wer sind eigentlich die Macher hinter den Spielen? Dieser Frage möchte die Dokumentation Indie Game: The Movie nachgehen – und braucht dafür noch ein wenig Unterstützung.

Indie Game: The Movie – Trailer und Aufruf

Die beiden Filmer James Swirsky und Lisanne Pajot verfolgen die Geschichte dreier populärer Indiegames und ihrer Entwickler. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem der kreative Prozess und die Hindernisse, denen sich die Macher von der Idee zu einem Spiel bis zum Release stellen müssen. Erzählt wird die Geschichte von Edmund McMillen und Tommy Refenes, die mit Super Meat Boy ihr erstes Spiel auf die Xbox gebracht haben. Auf Phil Fishs Fez, einen überaus ambitionierten Puzzle-Plattformer (Trailer ansehen!), wartet die Spielergemeinde mittlerweile seit vier Jahren. Vielleicht klärt IG:TM auf, was da eigentlich so lange dauert. Und schließlich Braid. Jonathan Blows Edel-Jump’n’Run erstaunte nicht nur durch eine für ein Indiegame wunderschöne Grafik, sondern auch durch die Spielidee, Rätsel mittels Zeitverschiebung zu lösen. Die süßen Kaninchen nicht zu vergessen.

Nun wurde der erste Trailer veröffentlicht, der trotz eines deplatzieren SNES-Controllers (Indie, nicht Retro!) Lust auf mehr macht.

Indie Game: The Movie Official Trailer from IndieGame: The Movie on Vimeo.

Seinen Anteil am Charme hat sicher auch der Soundtrack. Dieser wird von Singer-Songwriter Jim Guthrie beigesteuert. Der kanadische Hipster-Liebling kennt sich schon ein wenig mit kleinen Spielen aus. Im letzten Jahr steuerte er den Soundtrack zum iPad-Hit Sword & Sworcery EP bei. Tipp am Rande: Den Soundtrack gibt es auf seiner Seite auch als kostenlosen Download. Zwar kann man das digitale Album auch käuflich erwerben, der Preis lässt sich jedoch ohne Minimum selbst festlegen. (Das Album kostet als digitale Version 7,99 CAD, physische Versionen sind limitiert und teurer – da bin ich im Tab verrutscht, sorry.)

IG:TM scheint dem Trailer nach zu urteilen bereits weit gediehen zu sein, ein Rohschnitt soll ebenfalls bereits vorliegen. Um das Projekt vollenden zu können, mangelt es mittlerweile jedoch am Budget. Die Macher von Indie Game: The Movie rufen daher dazu auf, ein wenig Geld für den Film springen zu lassen. Dies kann entweder direkt über die Projektseite oder über das Funding-Portal Kickstarter erledigt werden, wo mittlerweile die zweite Spendenkampagne zum Film läuft. Es sieht derzeit auch gar nicht schlecht aus. Von anvisierten 35.000 US-Dollar wurden bereits über 15.000 eingenommen, und es sind noch 31 Tage zum Spenden übrig.

Je nachdem, wieviel Geld der spendable Spender springen lässt, gibt es neben dem guten Gefühl, ein tolles Projekt unterstützt zu haben, noch ein paar Extras oben drauf. Für 15 US-Dollar erhält man immerhin schon einmal eine digitale Kopie des Films, ab 35 Dollar gibt es den Film außerdem als DVD, desweiteren wird man im Abspann erwähnt. Als weiteres Goodie in den höheren Stufen gibt es desweiteren das obligatorische T-Shirt. Wer richtig tief in die Tasche greift, erwirbt außerdem noch Vorführungsrechte und eine Produzentenstatus. Yay! Nicht erwähnt wird, ob man auch die im Film vorgestellten Indiegames erhält. Naheliegend wäre es ja.

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