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Xbox 360-Spiel zur Ölkatastrophe

commander@giga

Im wahrsten Sinne schwarzen Humor beweist die Indiegameschmiede Super Boise mit dem Spiel Crisis in the Gulf für die Xbox 360. Dieses arbeitet satirisch die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko auf.

Spielerisch gibt es nicht viel zu erzählen. Im Grunde handelt es sich bei dem Spiel um eine Tower Defense-Variante. Über einer Markierung müssen Schiffe platziert werden, die mit Lasergeschützen, Raketen und dergleichen die Ölflecken an ihrer Verbreitung hindern sollen. Werden genug Pfützen abgeschossen, gibt es Punkte, für die man noch mehr Schiffe kaufen kann. Die Idee, Ölteppiche mit Lasern zu bekämpfen, dürfte der langweiligen Wirklichkeit geschuldet sein.

Überhaupt geht es in dem Spiel eher fiktiv zur Sache. Die Firma, die die Schaden angerichtet hat, heisst hier dp, eine ehemalige Vizepräsidentin, die per CNN-Newsticker verlautbaren lässt, dass das Motto ‘Drill Baby Drill’ nach wie vor eine gute Idee ist, bleibt namentlich unerwähnt. Vielleicht hatte man ihr doch zuviel Angst vor der eigenen Courage. Schade, durch die wenig ansprechende grafische Darstellung und das allzu reduzierte Gameplay wäre der Titel als Statement viel eher durchgegangen denn als ernstzunehmendes Spiel.

Das Minispiel ist als kostenloser Download im Indiegamemarkt der Xbox 360 zu finden. Für 80 Xbox-Punkte, also einen Dollar, gibt es einige Schwierigkeitslevel obendrauf.

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