iPad 2: Endlich ein Jailbreak für die aktuelle Apple-Flunder

Philipp Süßmann

Einfacher gehts nicht mehr: Mit JailBreakMe 3.0 könnt ihr in weniger als einer Minute euer iPad 2 aus der Apple-Diktatur befreien. Simpler ging die Befreiung vom iTunes-Store noch nie, aber welche Möglichkeiten und Risiken stecken hinter dem Jailbreak für das iPad 2?

Befreiungsschlag für das Apple-Tablet

Als Verb klingt das Wort schonmal richtig bescheuert: “Ich geh mal eben mein iPad jailbreaken!” Neudeutsch der schlimmsten Sorte. Davon aber abgesehen, hat sich der Jailbreak mittlerweile zur bekannten Methode entwickelt, um Apple, die ja für ihre leicht restriktive Firmenpolitik bekannt sind, den metaphorischen Finger zu zeigen. Jailbreaken bedeutet nichts anderes, als das Überwinden der Nutzungseinschränkungen, die Apple auf Geräten wie dem iPod touch, dem iPhone und dem iPad  installiert hat. Damit ist man als Nutzer nicht mehr an den App Store gebunden und kann Anwendungen von anderen Anbietern auf seinem Gerät installieren.

Die neue Version des Jailbreak-Programms JailBreakMe macht den Befreiungsschlag einfach wie nie: Die Installation erfolgt über die Webseite von JailbreakMe 3.0. Ruft man sie per mobilem Browser auf dem iPad auf, erscheint ein sogenannter “Free“-Button. Zweimal geklickt, startet der Vorgang – mehr gibt es nicht zu tun. Kein Wunder, dass sich JailbreakMe als den “einfachsten Weg, das Gerät freizugeben” bezeichnet. Aber aufgepasst: JailBreakMe 3.0 funktioniert nur mit der iOS-Version 4.3.3.

Zwischen Gewinn und Risiko

Ein Jailbreak kann für Nutzer durchaus Vorteile haben, gerade für Individualisten, die sich nicht von Apple vorschreiben lassen wollen, was sie alles auf ihrem teuren Tablet nutzen dürfen und was nicht. So können über den unabhängigen Cydia Store eine Menge Apps geladen werden, die Apple in seinem Store aus unterschiedlichen Gründen nicht zulässt.

Die Risiken sollten aber auch nicht verschwiegen werden: Der Vorgang hebelt die Sicherheitsmechanismen der iOS Geräte aus, was es potentiellen Würmern, Viren oder Trojanern leichter macht, auf die Daten des iPads zuzugreifen. Zu beachten ist auch, dass mit einem Jailbreak die Garantie erlischt. Zumindest dann, wenn die Original-Firmware nicht mehr aufgespielt werden kann und Apple nachweisen kann, dass ein Jailbreak durchgeführt wurde. Man sollte aber auch nicht den Teufel an die Wand malen, denn notfalls lässt sich über iTunes in Regel das normale System wieder aufspielen. Wenn man sich die Kommentarreaktionen bei unseren Kollegen von macnews.de ansieht, scheint der Jailbreak bei den meisten Nutzern auch wunderbar zu funktionieren.

Ob man die Flucht aus Apples Ketten antritt muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Wir wünschen viel Spass mit Apples Wunderflunder, egal ob gejailbreakt (da ist es wieder, dieses furchtbare Wort), oder nicht!

Hier geht es direkt zum genial-simplen iPad-Jailbreak mit JailBreakMe 3.0!

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