iPad-Datenleak: Das FBI ermittelt

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Die gestern aufgeflogene Datenlücke, bei der 114.000 E-Mail-Adressen von Early Adoptern des iPads an die Öffentlichkeit gelangten, zieht weite Kreise. Jetzt ermittelt das FBI.

Eine FBI-Sprecherin bestätigte die laufenden Ermittlungen. „Das FBI weiß vom möglichen Eindringen in die Computer und hat Ermittlungen begonnen, um diese potentiellen Cyberbedrohungen zu ermitteln“. Offensichtlich zielen die Ermittler dabei auf die Hackergruppe „Goatse“ ab, die die Daten per PHP-Script von der Website des US-Telekommunikationsanbieters illegal herunterlud.

In einem Blogposting dementierte die Hackergruppe, eine illegale Handlung begangen zu haben. Sie hätten die Daten, zu denen auch die E-Mail-Adressen prominenter Personen wie der Stabschef des Weißen Hauses, Rahm Emanuel, New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg und ABC-Nachrichtensprecherin Diane Sawyer gehörten, gehörten, über eine öffentliche Webschnittstelle erlangt und sielediglich an das US-Blognetzwerk Gawker weitergegeben. Dies wurde auch erst getan, nachdem AT&T über einen Mittelsmann informiert worden war. Nach US-Recht ist diese Form, Daten zu erlangen, dennoch illegal.

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