iPad lässt Laptop-Verkäufe einbrechen

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Der US-Elektronikhändler Best Buy hat seine Zahlen für das abgelaufene Quartal veröffentlicht – und dabei auch gleich mitgeteilt, dass das iPad einen starken Einfluss auf die Laptop-Verkäufe hätte. Diese seien um bis zu 50 Prozent gesunken.

Insgesamt konnte Best Buy seinen Umsatz im zweiten Geschäftsquartal diesen Jahres um 61 Prozent steigern. Zu verdanken ist dies allerdings nicht den klassischen Laptops. Laut einem Bericht des Wall Street Journals haben interne Studien der Elektronikkette ergeben, dass sich jeder zweite potentielle Laptop-Kunde letztendlich für ein iPad entschieden hat. Best Buy-CEO Brian Dunn: “Die Leute sind gewillt, unverhältnismäßig viel für diese Geräte auszugeben, da sie so wichtig für ihr Leben geworden sind.”

Daher hat man sich entschieden, die iPads in allen Shops verfügbar zu machen. Allerdings werden zum Weihnachtsgeschäft auch andere Renner erwartet. Neben Tablets und E-Readern (allen voran Amazons Kindle), die man besonders hervorheben möchte, räumt man den Spielkonsolen mehr Platz ein. Vor allem Microsofts Kinect und Sonys Playstation Move, also die bewegungssensitiven Erweiterungen, sollen das Weihnachtsgeschäft ankurbeln. Insgesamt geht der Trend aber vom Großgerät (Riesenflachbildschirme, Soundanlagen) aber zu kleinen Gadgets wie Smartphones und eben Tablets.

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