iPad: Der Tod der Netbooks?

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Das iPad hat deutlich mehr Sex-Appeal als ein Netbook. 78 Prozent der Interessenten, die einen kleinen, mobilen Computer kaufen möchten, greifen zum iPad. Für ein Netbook entscheiden sich nur 22 Prozent.

Einer Studie der Marktforscher Retrevo Pulse zufolge hat Steve Jobs hat den Netbook-Verkäufern viele Kunden abspenstig gemacht. Nach der Vorstellung des iPad im Januar 2010 haben viele Nutzer mit dem Kauf eines Netbooks erst einmal gewartet. 30 Prozent haben sich schließlich für ein iPad entschieden. Nur 30 Prozent sind beim Netbook-Kauf geblieben. 40 Prozent der Befragten haben gewartet. Und schließlich doch ein Netbook angeschafft.

Netbook versus Notebook

Netbooks haben in den letzten Jahren den Noteooks den Rang abgelaufen haben. Aufgrund langer Akkulaufzeiten, handlicher Größe und einem interessanten Preis haben sie sich gut verkauft. Inzwischen sind die Verkäufe rückläufig. Notebookverkaufe werden wieder deutlich attraktiver: 65 Prozent tendieren dazu, sich einen richtigen Laptop zu kaufen, nur noch 35 Prozent interessieren sich für die kleinen Netbooks. Laptops bieten eine größere Tastatur und ein großes Displays, optische Laufwerke, und inzwischen auch eine längere Akku-Lebensdauer. Zudem werden auch sie billiger.

Retrevo Pulse analysiert regelmäßig das Kaufverhalten bei technischen Kleingeräten vom Fernseher bis zur Digitalkamera (Consumer Electronics). Befragt wurden 1000 US-Amerikaner beiderlei Geschlechts und mit verschiedenen Einkommen quer durch die USA.

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