iPhone-Wecker: Europa verschläft dank Zeitumstellungs-Bug

Frank Ritter

Die Zeitumstellung gibt es in Deutschland seit 1916, das iPhone immerhin seit 2007. Trotzdem existiert im iPhone ein Bug, durch den der Wecker für viele Berufstätige in ganz Europa eine Stunde zu spät klingelte. Verspätungen werden in ganz Europa gemeldet.

Der Bug bewirkt, dass bei Umstellung auf die Winterzeit der iPhone-Wecker eine Stunde zu spät klingelt. Er dürfte Apple freilich schon seit einiger Zeit bekannt sein. So gabe es bereits bei der Zeitumstellung in Australien und Neuseeland Ende September Berichte über Probleme mit dem Wecker auf dem iPhone 4 unter iOS 4.1. Da auf der Südhalbkugel jedoch zu diesem Zeitpunkt der meteorologische Sommer begann und die Zeitumstellung in die andere Richtung vorgenommen wird, wog das Problem nicht so schwer – die Nutzer wurden eine Stunde zu früh geweckt.

Apple schätzte den Fehler offenbar als zu geringfügig ein, um ihn zeitnah zu korrigieren. Nun hat der seit einem Monat bekannte Bug zu realen Schäden geführt: Auf Twitter mehren sich Stimmen verärgerter iPhone-Nutzer, die wegen des Bugs verschlafen haben und entsprechend zu spät zu Arbeit, Schule, Studium oder Ausbildung kamen. Ähnliche Fehler werden ausd anderen europäischen Ländern mit Sommer-/Winterzeit-Umstellung berichtet.

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