iTunes Match: Apples Musikcloud geht in die Beta

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Apples Musikdienst iTunes Match nimmt Formen an. In der nun freigegeben Beta können die ersten Entwickler schon einmal testen, wie der Abgleich der eigenen Musikbibliothek mit dem iTunes-Angebot funktioniert. Das Grundprinzip ist sehr viel zugänglicher als Google Music, kostet dafür aber auch etwas.

Thematischer Hattrick auf dem Loadblog: Nachdem wir neulich erst über RIMs Musikangebot für den Blackberry berichtet haben und sich auch der gestrige Artikel zu Microsofts SkyDrive mit dem Thema befasst, ist nun Apple an der Reihe. Das Unternehmen hat nun eine Betaversion von iTunes Match für Entwickler freigegeben.

iTunes Match hat ähnlich wie zum Beispiel Google Music, über das wir auch schon was hatten, das Ziel, dass am Ende die schon vorhandene Musikbibliothek des Nutzers in der Cloud vorhanden ist. Da sich Google schon fast traditionell mit den Rechteinhabern beharkt, muss dort jedes Lied einzeln hochgeladen werden (was bei größeren Sammlungen einige Woche dauern kann *seufz*). iTunes Match verfolgt jedoch einen eleganteren Ansatz.

Dank eines Deals zwischen Apple und den Labels ist auf iTunes bereits eine große Datenbank mit verfügbaren Titeln vorhanden. iTunes Match gleicht nun einfach die Titel zwischen Nutzer und iTunes ab und trägt diese ein. Neben dem Vorteil, dass die Titel nicht hochgeladen werden müssen (abgesehen von Ergänzungen, die in iTunes nicht vorhanden sind), hat dies auch den Vorteil, dass die Musik in einer sehr guten, mit 256 Bit kodierten Version vorhanden ist. So können viele ihre Musik auch gleich aufwerten, denn nicht wenige haben ihre Titel wohl noch in 128 Bit-Kodierung vorliegen. Darüber hinaus sind die Lieder auch gleich sauber benannt und verschlagwortet.

Im Gegensatz zu Google Music (denen es offenbar wieder einfach reicht, möglichst viel zu sammeln, in diesem Fall Musik), wird iTunes Match 25 Dollar im Jahr kosten. Wie man es von Apple kennt, werden es hierzulande wohl dementsprechend 25 Euro werden. Außerdem ist die Musikdatenbank auf 25.000 Einträge beschränkt. Was aber immer noch mehr ist als die 50 in RIMs BBM Music.

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