LAN-Party im Bundestag

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Eine von Abgeordneten von FDP und CSU initiierte Netzwerkparty soll Berühungsängste von Politikern gegenüber Computerspielen abbauen und die Diskussion um diese versachlichen. Neben Geschicklichkeitsspielen sollen ausdrücklich auch Actionspiele ausprobiert werden.

Computerspiele genießen in Politikerkreisen keinen guten Ruf. Oft genug dienen sie als Verursacher von Gewalttaten wie Amokläufen – sei es um eine eine unbegreifliche Tat fass- und erklärbar zu machen, oder um Handlungsfähigkeit zu beweisen. Viele Diskussionsbeiträge disqualifizieren sich dabei durch Unsachlichkeit und Unkenntnis der Materie.

Um dies zu ändern, wollen die FDP-Abgeordneten Jimmy Schulz und Manuel Höferlin sowie die CSU-Abgeordnete Dorothee Bär diesen Herbst eine LAN-Party organisieren, auf der sich die Mitglieder es Bundestags einen Tag lang an solchen Spielen versuchen können. Neben Denk- und Geschicklichkeitsspielen sollen hierbei auch ausdrücklich Ego-Shooter spielbar sein. Es steht jedoch noch nicht fest, welche Titel letztendlich zum Zuge kommen.

Ausgerichtet wird die Veranstaltung vom Bundesverband Interatkive Unterhaltung ESL-Veranstalter Turtle Entertainment kümmern. Auch die Bundeszentrale für politische Bildung ist an Bord, die auch ähnliche Veranstaltungen für Eltern und Pädagogen anbietet. Auch im bayerischen Landtag fand bereits eine LAN-Party statt, die laut Dorothee Bär positiv aufgenommen wurde.

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