Last.fm-Gründer verlassen ihre globale Jukebox

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Sie wollten das letzte Radio machen, das man überhaupt noch braucht. Drei Musik- und Netznerds setzten sich 2002 zusammen und schraubten an einer Software, die für jeden Nutzer aus der eigenen Musiksammlung einen persönlichen Webstream mit ähnlichen Songs herstellte. Sieben Jahre, 37 Millionen Nutzer und einen 280-Millionen-Dollar-Verkauf an den Fernsehsender CBS später hören die Gründer von Last.fm auf.

In der Nachricht in ihrem Blog halten sich Felix Miller, RJ und Martin Stiksel eher bedeckt, was die Gründe angeht.  “Nach zwei Jahren mit Last.fm bei CBS ist es Zeit, die Zügel abzugeben.” Offenbar trafen mit dem Großkonzern und den unrasierten Musikfans auch zwei Unternehmenskulturen aufeinander, die nicht mehr zusammenpassten.

Last.fm ermöglicht auch die direkte Suche nach beliebigen Songs aus dem Repertoire diverser (aber nicht aller) Musiklabels, die dann gestreamt werden. Der anhaltende Streit mit einigen Plattenfirmen zeigt aber auch die verschiedenen Einschätzungen gegenüber Last.fm und der Verbreitung von Musik im Netz überhaupt – wirksame Werbung oder Ursache für die sinkenden Verkaufszahlen? Für Musikfans gibt es hier jedenfalls viel zu entdecken.

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Download Last.fm Player (Windows) (Mac) (Android) (iPhone) Die offizielle Musik-Software für Last.fm. Registriert automatisch, welche Musik gehört wird, und ermittelt darüber einen Stream mit den eigenen Vorlieben.
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Download Last.fm Radio Recorder (Windows) Mit dem Recorder kann die Musik auch ohne Anmeldung angehört und mitgeschnitten werden.


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