Leben und Sterben mobiler Plattformen

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Nokias CEO Stephen Elop wünscht sich eine gute Platzierung beim Drei-Kopf-Rennen der mobilen Betriebssystem. Dabei gibt es doch weit mehr und durchaus vitale Konkurrenz. Ein Marktanalyst hat sich das mal genauer angesehen.

Nokias Entscheidung, zukünftig primär auf Windows Phone 7 zu setzen, wurde im Smartphone-Markt mit Interesse, aber nicht unbedingt mit Sorge aufgenommen. CEO Elop selbst sagt, man möchte mit den beiden Systemen iOS und Android mithalten können. Vielleicht geht es ein wenig unter, aber der Markt ist doch weitaus größer.

Die Marktanalysten von asymco haben sich das “Leben und Sterben mobiler Plattformen” in den vergangenen Jahren genauer angesehen und kommen zu dem Schluss, dass es auch in Zukunft ein lebhafter Markt bleiben wird. Eine aufschlussreiche Grafik gibt es auf der Seite ebenfalls zu sehen.

Ganz abgesehen davon, dass Nokia die Existenz der eigenen Plattformen Symbian und MeeGo (bei dem auch Intel ein Wörtchen mitzureden hat) negiert: das noch recht junge QNX erfreut sich ebenfalls wachsender Beliebtheit, Samsungs Bada könnte außerdem den Low Cost-Sektor gut aufmischen. Auch webOS macht keine Anstalten, zu verschwinden.

Insgesamt kommt man auf 16 mobile Betriebssysteme, von denen noch 10 mehr oder weniger existieren. 3 der verschwundenen Systeme haben direkte Nachfolger erhalten, und nur 3 verschwanden in der Versenkung. Wobei Nokia sich bei Symbian noch nicht sicher ist und MeeGo wie erwähnt von Intel weitergeführt werden könnte.

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